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Ostholstein Fahrradkontrollen: 35 Verstöße festgestellt
Lokales Ostholstein Fahrradkontrollen: 35 Verstöße festgestellt
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11:55 13.06.2019
Halt Polizei hieß es für etliche Radfahrer in Heiligenhafen, Oldenburg und Burg. Insgesamt registrierten die Beamten 35 Ordnungswidrigkeiten. Quelle: Susanne Peyronnet
Heiligenhafen

Das Polizeirevier Heiligenhafen nimmt Fahrradfahrer stärker in den Fokus. Durch gezielte Kontrollen an Unfallschwerpunkten und viel befahrenen Strecken soll ihre Sicherheit verbessert werden. (die LN berichteten). Die Beamten können nach den ersten Tagen ein positives Fazit ziehen: Die Mehrzahl der Fahrradfahrer hat sich an den Kontrollstellen richtig verhalten.

Radfahrer fuhren unerlaubt auf dem Fußweg

In Heiligenhafen, Oldenburg und Burg auf Fehmarn wurden an fünf Tagen bislang 35 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. 20 Radfahrer hatten ihre Räder nicht ordnungsgemäß ausgerüstet. Sie müssen das nun innerhalb von sieben Tagen nachholen und ihre Räder noch einmal bei der Polizei vorzeigen. Bei den Ordnungswidrigkeiten handelte es hauptsächlich um die verbotene Nutzung des Fußweges, Fahren entgegengesetzt der Einbahnstraße, es wurden aber auch Rotlichtverstöße und die verbotene Handynutzung registriert.

Mit 1,3 Promille auf dem Rad

Bei einem 45-jährigern Fehmaraner stellten die Polizisten Atemalkoholgeruch fest. Ein freiwilliger Test ergab 1,3 Promille. „Da keine Ausfallerscheinungen gegeben waren, blieb diese Fahrt zunächst folgenlos“, teilte Polizeisprecher Stefan Muhtz mit. Die Promillegrenze für Radfahrer liegt bei 1,6 Promille. „Allerdings erhielt der Mann ein ermahnendes Gespräch.“ Sein Rad schob er dann dennoch für den weiteren Weg. Denn es war nicht vorschriftsmäßig ausgerüstet.

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Saskia Bücker

Die jetzige Zugverbindung in der Lübecker Bucht soll durch Busse ersetzt werden, wenn die neue Bahntrasse zum Belttunnel fertig ist. Fachleute empfehlen zudem, die Strecke für Radfahrer freizugeben. Die Gemeinde Timmendorfer Strand kämpft weiter für den Erhalt des Bahnverkehrs.

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