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Ostholstein Gegen Belttunnel und für Sana-Sanierung
Lokales Ostholstein Gegen Belttunnel und für Sana-Sanierung
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20:10 03.05.2018
Ostholstein

Die FWG lehnt das Bauprojekt der Beltquerung ab. Sie befürchtet unter anderem erhebliche ökologische Schäden an und in der Ostsee und gleichzeitig gravierende Beeinträchtigungen für den Tourismus in der Region. Beim Thema Hinterlandanbindung lehnt die Wählergemeinschaft höhengleiche Bahnübergänge ab und fordert grundsätzlich Unter- beziehungsweise Überführungen. Die Gemeinden sollen sich an den Kosten nicht beteiligen müssen – die FWG setzt sich für die Kostentragung nach dem Veranlassungsprinzip ein.

Gleichzeitig macht sich die Freie Wählergemeinschaft für eine unterirdische Trassenführung der geplanten 380-kV-Ostküstenleitung stark. Bei der Entscheidung „Freileitungsbau oder Erdverkabelung“ dürften nicht nur die Herstellungskosten hinzugezogen werden, sondern müssten auch die Unterhaltungskosten Berücksichtigung finden.

Die FWG ist zudem gegen die Auflösung der Bäderbahn. „Aus touristischer Sicht ist die direkte Verbindung ans Meer für Tages- und Übernachtungsgäste unverzichtbar“, heißt es im Wahlprogramm. Unter anderem zur Stärkung des Tourismus soll auch das Radwegenetz ausgebaut werden. Um den ländlichen Raum in Ostholstein zu stärken, setzt sich die FWG für eine kostenlose Kita-Betreuung und kostenlose Schülerbeförderung sowie den flächendeckenden Glasfaserausbau ein. Gleichzeitig unterstützt die Wählergemeinschaft die kreiseigenen Einrichtungen für berufliche Bildung.

Eine klare Haltung hat die FWG beim Thema Sana-Klinik. Die Freie Wählergemeinschaft ist für eine Sanierung der Einrichtung in Eutin, weil sich mittlerweile im Umgebungsbereich der Klinik eine gute Infrastruktur gebildet habe. Auch die zentrale Lage sei für das Krankenhaus ideal. Die Wählergemeinschaft hat nach eigenen Angaben durch eigene Fachleute mehrere Besichtigungen in der Klinik vorgenommen und war dabei entsetzt über die Baufehler, die zu den Wasserschäden geführt haben. Selbst der Brandschutz sei von der Kreis-gGmbH an vielen Stellen nicht eingehalten worden. Allerdings räumt die FWG ein, dass der Kreis und das Land dem jetzigen Betreiber der Klinik ein mit sehr starken Mängeln behaftetes Gebäude übergeben hätten.

Vor diesem Hintergrund erinnert die FWG dennoch daran, dass sie das Risiko bei der Übernahme des Krankenhauses an einen Privatunternehmer immer gesehen habe – und die einzige Fraktion im Kreistag gewesen sei, die die Privatisierung des Krankenhauses abgelehnt hat. „Die flächendeckende medizinische Versorgung in Krankenhäusern ist eine öffentliche Aufgabe, die nicht wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden kann“, betont die Freie Wählergemeinschaft.

LN

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