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Ostholstein Frischer Wind: Start für zwei neue Pastoren
Lokales Ostholstein Frischer Wind: Start für zwei neue Pastoren
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17:52 25.02.2019
Hans Hillmann (31) ist neuer Pastor in Lensahn. Quelle: Beke Zill
Hansühn/Lensahn

Sie sind die neuen Pastoren in Ostholsteins Norden: Hans Hillmann und Jochen Müller-Busse. Der 31-jährige Hillmann hat sein Amt am 1. Februar in Lensahn angetreten, der 59-jährige Müller-Busse ist von der Nordkirche für fünf Jahre in die Gemeinden Hansühn und Hohenstein entsandt. Beide Männer wurden von den Gemeindemitgliedern herzlich empfangen.

Pastor Jochen Müller-Busse wurde als neuer Pastor in Hansühn/Hohenstein begrüßt Quelle: Marco Heinen/Kirchenkreis Ostholstein

„Ich freue mich über die neue Stelle. Das passt sehr gut“, sagt der gebürtige Hannoveraner Müller-Busse, der in Boostedt und Neumünster aufwuchs. Vor seinem Amtsantritt arbeitete er knapp vier Jahre lang in der Propstei Stralsund. „Ich habe Vorpommern als gute Zeit empfunden“, sagt der 59-Jährige. Davor war er jeweils zehn Jahre in Trappenkamp (Kreis Segeberg) und im Kreis Nord-Schleswig als Pastor tätig. Am 10. Februar wurde er nun an seiner neuen Wirkungsstätte begrüßt. Es sei ein ausgesprochen schöner Gottesdienst gewesen. Freundliche Worte und Geschenke der Gemeindemitglieder empfand der Pastor als sehr stärkend.

Das Seelsorgerische liegt dem Pastor am Herzen

Gottesdienste werden für den neuen Pastor von Hansühn und Hohenstein in naher Zukunft ein zentrales Thema sein. „Sowohl die Liturgie als auch die Predigt“, betont er. Beides werde von den Hansühnern und Hohensteinern sehr wertgeschätzt. Das freut Müller-Busse, der die Gottesdienste unter anderem in den Fokus seiner Tätigkeit rückt. „Ich bin einer, der sich viele Gedanken macht und sehr authentisch predigt. Das findet Anklang“, sagt Müller-Busse. Auch das Seelsorgerische liege ihm. Nach dem plötzlichen Tod seines Vorgängers Tim Voß spüre er noch sehr viel Trauer in den Gemeinden.

Seit Beginn seiner Amtszeit habe er beide Gemeinden als sehr lebendig, engagiert und aktiv empfunden. Daran möchte der 59-Jährige anknüpfen. „Darin liegt mein Schwerpunkt, das große Engagement weiter zu pflegen“, sagt der neue Pastor. Zum Ziel hat sich Müller-Busse ebenfalls besondere Unternehmungen mit den Konfirmanden gesetzt, die „ein Stück herausfordern“.

Erst einmal hinhören, unterstützen und begleiten

So viele konkrete Ziele hat sich derweil Lensahns neuer Pastor Hans Hillmann noch nicht gesetzt. „Erst einmal muss ich lernen, was in der Gemeinde los ist und herausfinden, in welche Richtung die Menschen unterwegs sind“, sagt der 31-Jährige, der in Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen ist, unter anderem in Krelingen, Mainz und Glasgow Theologie studiert hat und zuletzt sein Vikariat in Büchen absolvierte. Der dreifache Familienvater und Hobby-Segler freute sich, dass er seine erste Stelle im heimatlichen Norden annehmen durfte. „Wieder an die Ostsee zu kommen, war ein kleiner Traum von mir und meiner Frau“, erklärt er.

Zunächst möchte der Pastor vor Ort sein und die „Ohren aufsperren“, als „Unterstützer und Begleiter“ fungieren. Er möchte einen dienenden Leitungsstil einnehmen. Ein Aufgabengebiet wird der Kindergarten sein. Die junge Generation und die mittlere Generation liegen Hillmann am Herzen. Für die weitere Zukunft schwebt ihm schon etwas Bestimmtes vor. „Ich möchte ein spezifisches Männerangebot entwickeln“, erklärt er. In einer Freizeit soll es von Hütte zu Hütte in den Alpen gehen, dabei gibt der Pastor „biblische und geistige Impulse“. Ein Datum steht schon fest: Vom 4. bis 8. September soll das Projekt starten.

Bevor es jedoch in die Berge zum Wandern geht, wartet auf Hans Hillmann am Sonntag, 3. März, sein erster Gottesdienst. Beginn ist um 10.15 Uhr in der Lensahner Katharinenkirche. „Ich feiere total gerne Gottesdienste – von klassisch bis modern“, sagt er und freut sich auf viele Gemeindemitglieder, von denen er bereits bei seiner Begrüßung „herzlich und total freundlich“ empfangen wurde. Es gebe ein gutes Miteinander und eine offene Atmosphäre.

Zusammen mit den Lensahnern möchte der Pastor den freien Umgang mit Gott fördern. Es gehe vor allem darum, im Gespräch zu bleiben. „Die suchende Haltung ist meine Theologie.“

Beke Zill

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