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Ostholstein Hartmut Poetzel ist seit 25 Jahren Bürgermeister
Lokales Ostholstein Hartmut Poetzel ist seit 25 Jahren Bürgermeister
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20:10 16.07.2015
Bürgermeister Hartmut Poetzel (r.) nimmt von Ernst-Wilhelm Frank die Ehrenurkunde des Innenministers entgegen. Quelle: bg
Kabelhorst

Bei Gemeindevertretersitzungen steht die Einwohnerfragestunde als erster Punkt auf der Tagesordnung. Doch kurzerhand wurde auf der Sitzung in Kabelhorst am Mittwochabend die Ehrung von Bürgermeister Hartmut Poetzel (SPD) an die erste Stelle gesetzt. Seit 25 Jahren ist der 71-Jährige Bürgermeister der Gemeinde, seit 33 Jahren Gemeindevertreter.

Die Ehrung leitete Ernst-Wilhelm Frank (CDU). „Heute brachte ein Kurier aus der Landeshauptstadt Kiel die Urkunde“, berichtete er dem Gremium und den zahlreichen Besuchern der Sitzung.

Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt hatte die Urkunde angefertigt, um zu diesem seltenen Amtsjubiläum zu gratulieren.

Sven Prüß (SPD) erinnerte an das Wirken Hartmut Poetzels zum Wohle der Gemeinde. „Du hast gemeinsam mit den Gemeindevertretern viel für die Gemeinde erreicht“, betonte er. „Und du bist dabei immer sparsam mit den Finanzen umgegangen.“ Parteien wie Gäste ließen es sich nicht nehmen, weitere Dankesworte zu sprechen und einige Präsente zu überreichen. „Ihr habt mich auf dem falschen Fuß

erwischt“, bekannte Hartmut Poetzel dazu schmunzelnd. Nichtsahnend habe er sich leicht sommerlich gekleidet. „Ich hätte doch sonst wenigstens ein Sakko übergezogen.“

Schließlich nahm die Sitzung ihren angekündigten Verlauf. So muss auch Kabelhorst künftig Asylbewerber aufnehmen. Bislang konnten nahezu alle Flüchtlinge in der Gemeinde Lensahn untergebracht werden, doch nun sind die amtsangehörigen Gemeinden gefordert. Es wurde beschlossen, kurzfristig alle Hausbesitzer in Kabelhorst anzuschreiben, ob sie Wohnungen zur Verfügung stellen können.

Die geplante Stromtrasse von Göhl in Richtung Lübeck beschäftigt ebenfalls die Gemeinde. Hartmut Poetzel wies daraufhin, dass die Trasse „uns jetzt auf die Pelle rückt“. Die ursprüngliche Trassenführung westlich der Autobahn sei vom Tisch. Sie werde wohl sehr nah an Kabelhorst heranrücken, berichtete er. Es wurde beschlossen, sich gemeinsam mit Manhagen, Damlos und Lensahn juristischen Rat zu holen, um eventuell gegen die Trassenführung vorgehen zu können.

bg

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