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Ostholstein Sparkasse Holstein, Ostholstein und Stormarn bitten um Spenden für Flutopfer
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Holstein hilft: Sparkasse und Kreise sammeln Spenden für Flutopfer

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17:00 27.07.2021
Unmengen an Schlamm wegschaufeln, Mobiliar aus den Häusern schaffen – damit sind die Menschen im Hochwasser-Gebiet, wie hier in Bad Neuenahr in Rheinland-Pfalz, seit Tagen beschäftigt.
Unmengen an Schlamm wegschaufeln, Mobiliar aus den Häusern schaffen – damit sind die Menschen im Hochwasser-Gebiet, wie hier in Bad Neuenahr in Rheinland-Pfalz, seit Tagen beschäftigt. Quelle: Thomas Frey/dpa
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Ostholstein/Stormarn

Die Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat viele Menschen obdachlos gemacht und in Verzweiflung gestürzt. Angesichts der großen Not rufen die Landräte der Kreise Ostholstein und Stormarn, Reinhard Sager und Dr. Henning Görtz (beide CDU), sowie der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Holstein, Thomas Piehl, zu Spenden für die Bevölkerung auf.

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Landräte aus Ostholstein und Stormarn: Gemeinsam anpacken

Die Flutkatastrophe in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen habe zu verheerenden Schäden geführt und übersteige alles bisher Gesehene bei Weitem, halten sie in einer gemeinsamen Erklärung fest. Immer noch steige die Zahl der Toten und Verletzten, weiterhin würden zahlreiche Menschen vermisst, und das Ausmaß der Zerstörungen sei noch lange nicht abzusehen. Von Überschwemmungen seien auch Bayern und Sachsen betroffen.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Deswegen ist es jetzt wichtig, etwas zu tun“, sagt Reinhard Sager. Unter anderem in den Gremien der Sparkasse Holstein würden die beiden Kreise als Träger gut zusammenarbeiten. „Auch bei dieser Flutkatastrophe sind wir überzeugt, dass wir gemeinsam anpacken und den Menschen schnell und pragmatisch helfen wollen. Die finanziellen Schäden sind immens. Deswegen hilft jeder Beitrag“, sagt Sager.

„Gerade in solchen Situationen ist es wichtig, dass wir Menschen beisammenstehen – bundesweit und kreis- und regionsübergreifend“, betont Henning Görtz. Jede helfende Hand und jede finanzielle Summe trage jetzt dazu bei, den Menschen in den betroffenen Gebieten wieder Zuversicht zu geben. „Dieses Signal wollen wir auch aus Holstein senden“, sagt der Stormarner Landrat.

Sparkasse Holstein hat 10 000 Euro für Flutopfer gespendet

Die Flutkatastrophe habe die betroffenen Regionen in eine dramatische Lage gebracht. Ganze Familien stünden vor dem Nichts, sagt Thomas Piehl. „Unsere Gedanken sind bei all denen, die ihre Angehörigen und ihr Zuhause in den verheerenden Fluten verloren haben. Jetzt kommt es darauf an, schnell und unbürokratisch zu helfen“, betont der Vorstandsvorsitzende. „Die Sparkasse Holstein und ihre Träger, die Kreise Stormarn und Ostholstein, rufen zu Spenden für die Menschen in den betroffenen Regionen auf.“ Die Sparkasse Holstein selbst hat bereits einen Betrag von 10 000 Euro gespendet.

Fluthilfe: Gemeinsame Aktion der Kreise

Um den Menschen vor Ort diese Hilfen zukommen zu lassen, haben sich der Kreis Ostholstein, der Kreis Stormarn und die Sparkasse Holstein zusammengetan und unterstützen eine Spendenaktion des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein (SGVSH). Auf das Spendenkonto bei der Sparkasse Holstein können ab sofort Spenden mit dem Verwendungszweck „Fluthilfe Stormarn und Ostholstein“ überwiesen werden. Die Iban lautet DE27 2135 2240 9004 2920 00, Kontoinhaber Sparkasse Holstein. Die gesammelten Beträge gehen an die Spendenaktion www.wirwunder.de/fluthilfe, die vom SGVSH unterstützt wird.

Es kann auch direkt an die Aktion gespendet werden. Die eingehenden Mittel werden Betroffenen vor Ort ohne Abzüge ausgezahlt. Aufgrund der Sondersituation gibt es einen Erlass, nach dem für den Nachweis von Spenden an die Betroffenen der Flutkatastrophe keine Spendenbescheinigung erforderlich ist. Es reicht zum Nachweis der Zahlungsbeleg über die Spendensumme aus.

Von LN