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Ostholstein Kleiner Lebensretter: Neuer Defi ist noch schneller einsatzbereit
Lokales Ostholstein Kleiner Lebensretter: Neuer Defi ist noch schneller einsatzbereit
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12:27 11.03.2019
Der neue Defibrillator bei der Feuerwehr in Großenbrode ist zu jederzeit zugänglich (v. r.): Bürgermeister Jens Reise, Kay Cyriacks von AED Partner, Initiator Udo Glauflügel und Licz Heidecke (AED Partner). Quelle: Markus Billhardt
Großenbrode

 Bei Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern oder bei Herzstillstand zählt jede Sekunde. Ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED) hilft dabei mit gezielten Stromstößen, Leben zu retten. In Großenbrode am Feuerwehrhaus in der Strandstraße kann künftig jeder im Notfall auf das leicht bedienbare und frei zugängliche Gerät zurückgreifen.

„Wir haben schon zwei Defis in der Gemeinde. Doch im Meerhus und im Rathaus sind diese nur zu den Geschäftszeiten zugänglich“, erläutert Bürgermeister Jens Reise. Daher sei es toll, dass auf Initiative von Udo Glauflügel ein neuer AED angeschafft werden konnte, der rund um die Uhr zum Einsatz kommen könne. Das voll automatisierte Gerät sei das Modernste auf dem Markt, erläutert Kay Cyriacks von der Firma AED Partner.

Für Ersthelfer leicht zu bedienen

Gefühlt 90 Prozent wüssten gar nicht, was sie Ernstfall machen sollten, sagt Notfallsanitäter Cyriacks. Er betont: „Der AED ist für den Ersthelfer mit wenigen Handgriffen zu bedienen. Es braucht dazu keine Einweisung.“ Sobald der Deckel aufgemacht werde, sei der Defi schon in Betrieb und eine Stimme sage genau, was zu tun sei. Im Gegensatz zu älteren AEDs muss bei den Elektroden auch keine Folie mehr abgezogen werden. „Alles ist sofort einsatzbereit“, so Cyriacks.

Der stabile und spritzwassergeschützte Defi ist direkt sichtbar an der Front des Gerätehauses angebracht. Er wird videoüberwacht und ist in das WLan-Netz der Feuerwehr eingebunden. So sind jederzeit Updates möglich und auch der Standort kann überwacht werden. „Wenn der AED im Gebrauch ist, bekommt der Gerätewart sofort eine Meldung“, erklärt Cyriacks. Laut Bürgermeister Reise liegen die Kosten für das gesamte Equipment bei rund 2000 Euro.

Markus Billhardt

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