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Ostholstein In Timmendorf residiert jetzt ein Prinz
Lokales Ostholstein In Timmendorf residiert jetzt ein Prinz
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22:16 19.07.2013
Willkommen am Meer: Sylvia Mennicke von der Ostsee-Galerie und der Künstler Otmar Alt begrüßten die Skulptur „Der Meeresprinz“ an der Timmendorfer Promenade, nahe der Grenze zu Niendorf. Quelle: Foto: S. Latzel
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Timmendorfer Strand

Die Timmendorfer Promenade hat einen neuen, adligen Bewohner: Gestern wurde die Ankunft des „Meeresprinzen“ mit einem Gläschen Prosecco im Sonnenschein begrüßt. Seine Durchlaucht sieht allerdings ein wenig ungewöhnlich aus: Er ist quietschbunt und, nun ja, etwas rundlich, streckt die Zunge heraus — thront aber immerhin auf einem ansehnlichen Sockel.

Das Kunstwerk stammt von Otmar Alt. Der Berliner Maler und Bildhauer besah sich gestern persönlich den neuen Standort seiner Skulptur.

„Ein schönes Plätzchen“, befand Otmar Alt zufrieden, kein Wunder, zeigten sich Ostsee und Promenade doch von ihrer besten, sprich: sonnigen Seite. Speziell für Timmendorfer Strand habe er den „Meeresprinzen“ angefertigt, so Alt. Die Skulptur solle positive Freundlichkeit präsentieren und habe auch ein Geheimnis: „Das soll aber jeder selbst ergründen. Wenn man Kunst erklärt, ist das ja langweilig.“ Eines verriet der Künstler dann aber doch — nämlich, warum der „Prinz“ seine lustige Zunge zur Landseite hin ausstreckt: „Zur Ostsee hin möchte er das nicht machen, weil er Angst hat, dass Salz draufkommt.“

Otmar Alt hat sich durch farbenfrohe, verspielte Kunst im Pop-Art-Stil einen Namen gemacht. Seine Plastiken sind an zahlreichen öffentlichen Plätzen in ganz Deutschland zu finden. Die Timmendorfer Skulptur ist aus Polyester und mit Email-Lack überzogen, der das bunte Werk vor Witterungseinflüssen schützen soll.

Dass der „Meeresprinz“ an der Promenade aufgestellt wurde, hat Sylvia Mennicke von der Timmendorfer Ostsee-Galerie organisiert. Sie hat das Kunstwerk in Kommission genommen, das heißt: Sollte ein Interessent von der fröhlichen Skulptur so hingerissen sein, dass er sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen kann, kann er sie kaufen. Den Preis verrät Sylvia Mennicke allerdings nicht — und somit bleibt zumindest dieses Geheimnis des „Meeresprinzen“ erst einmal ungelüftet. latz

LN

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