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Ostholstein Gädechens: Freude über Rekordzahlen im Tourismus
Lokales Ostholstein Gädechens: Freude über Rekordzahlen im Tourismus
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18:34 12.08.2019
Strandkorbgespräch des CDU-Bundestagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Ingo Gädechens in Großenbrode. Dabei war auch Bürgermeister Jens Reise. Quelle: HFR
Großenbrode

Deutlicher Tenor beim Strandkorbgespräch der CDU-Ostholstein in Großenbrode: Nach 21,8 Prozent mehr Gäste-Ankünften (1,4 Millionen) und 27,6 Prozent mehr Übernachtungen (7,2 Millionen) im Jahr 2018 (LN berichteten) werden die Zahlen des Tourismusgewerbes auch in diesem Jahr sicher ein Grund zur Freude sein. Die Werte aufrechtzuerhalten und auf lange Sicht zu stabilisieren, sei das erklärte Ziel im Kreis. Einig waren sich alle aber auch, dass es dafür noch die eine oder andere Hürde zu überwinden gilt.

Rund ein Dutzend Touristiker waren bei dem Termin mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Ingo Gädechens vertreten. Von der gastgebenden Kommune Großenbrode war Bürgermeister Jens Reise (CDU) anwesend, vom Kreis kam Kreispräsident Harald Werner (CDU) mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Timo Gaarz und dem CDU-Landtagsabgeordneten Peer Knöfler dazu.

Immer neue Rekorde bei Gästezahlen

„Ein Rekordjahr folgt dem nächsten“, sagt Gädechens. „Allerdings wird auch deutlich, dass wir in gewisser Hinsicht Grenzen erreicht haben. Sowohl Hotelkapazitäten als auch die Verfügbarkeit von Fachkräften sind teilweise ausgereizt.“ Nicht zuletzt der Rekordsommer des vergangenen Jahres dürfte die Besucherzahlen in diesem Jahr positiv beeinflusst haben. Aber auch die bisherige Ferienzeit habe viele neue und Stammbesucher an die Ostseeküste geführt.

Strandkorbgespräch des CDU-Bundestagsabgeordneten mit Vertretern aus dem Tourismus und der Politik. Quelle: HFR

Die Gäste berichteten von aktuellen Problemen. Allen voran sei der schwierige Spagat der Gemeinden zu meistern, sowohl die Aufgaben einer Urlaubsdestination, als auch die einer ganz „normalen“ Gemeinde mit guter Lebensqualität zu erfüllen. Tourismus müsse sich auch aus Perspektive der Einheimischen lohnen – und das nicht nur in der Hauptsaison. Eine funktionierende und gut ausgebaute Infrastruktur sei hierfür zentral und an vielen Stellen noch verbesserungswürdig.

Der Tourismus ist regional verknüpft

Gerade die Digitalisierung und damit die Vereinfachung alltäglicher Abläufe sei unter dem Gesichtspunkt des Fachkräftemangels von hoher Relevanz für die Tourismuswirtschaft. Während der Bedarf an Beschäftigten wachse, sei die Zahl der Auszubildenden in den entsprechenden Sparten leider rückläufig. So nur einige der Aussagen bei dem Gespräch. „Wir in Ostholstein sind auf dem richtigen Weg. Die Rekordzahlen müssen wir aber auch innovativ nutzen – ausruhen dürfen wir uns nicht“, fasst Ingo Gädechens zusammen. Die Verantwortlichen hätten auch längst begriffen, dass Tourismus nicht an Orts- oder Betriebsgrenzen halt mache, sondern regional eng verknüpft sei.

Auch im nächsten Jahr will Ingo Gädechens sein traditionelles Strandkorbgespräch fortsetzen und hofft bis dahin auf einen weiteren Tourismusrekord.

Von Markus Billhardt

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