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Ostholstein Jens Reise ist weiter Bürgermeister am Sund
Lokales Ostholstein Jens Reise ist weiter Bürgermeister am Sund
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18:10 21.06.2018
Großenbrode

„Die Aufregung ist bei allen groß, bei mir mehr als sonst“, sagte Jens Reise zu Beginn der Versammlung. Nach seiner Wahl mit elf Ja- bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung aus den Reihen der BfG fiel etwas die Anspannung ab, dennoch zeigte er sich gerührt und bedankte sich für das Vertrauen der Bürger bei der Kommunalwahl „und jetzt von den Gemeindevertretern“. Er habe sein Amt bisher gerne gemacht und sich aufopferungsvoll für die Gemeinde eingesetzt. „Ich freue mich, das Ruder weiter in der Hand zu halten. Wir wollen die Dinge, die wir angeschoben haben, weiter angehen, damit das Früchte trägt, was wir in den vergangenen fünf Jahren gesät haben“, betonte Reise in seiner kleinen Antrittsrede.

CDU stellt Stellvertreter und zwei Ausschussvorsitzende

Die CDU hat mit sieben Sitzen die Mehrheit in Großenbrode. SPD, FDP und die Bürger für Großenbrode (BfG) verfügen über je zwei Sitze. Die CDU hatte somit auch das erste Vorschlagsrecht für den Posten des ersten Stellvertreters des Bürgermeisters. Diese ehrenamtliche Funktion übernimmt nun Jörn Koch, der auch den Finanzausschuss leiten wird.

Sein Parteikollege und Landtagsabgeordnete Peer Knöfler wurde als Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses gewählt. Den Vorsitz des dritten Ausschusses, Jugend- und Soziales, erhielt die SPD in Person von Monika Klein.

„Wir sind endlich wieder eine Fraktion“, stellte Klaus Jäcker von der FDP am Mittwochabend fest und freut sich, künftig gemeinsam mit Stefan Kraus liberale Politik in der Gemeinde zu machen. Jäcker wurde auf SPD-Vorschlag auch zum neuen zweiten Stellvertreter des Bürgermeisters gewählt. Er setze sich dabei gegen Wulf Kruse von der BfG durch, die im Mai bei der Kommunalwahl hat Federn lassen müssen und neben Kruse nur noch mit Bernd Burdorf vertreten ist.

„Ich reiche allen Fraktionen als Basis für eine gute Zusammenarbeit die Hände“, erklärte Jens Reise. Und auf die größte Gemeinde im Amt Oldenburg-Land mit 2220 Einwohnern kommen große Aufgaben zu. So soll beispielsweise im Herbst der Neubau der Promenade beginnen, ein Vorhaben für rund 5,6 Millionen Euro. Außerdem muss die Anschaffung neuer Feuerwehrfahrzeuge für über eine halbe Million Euro diskutiert werden und – nicht zu vergessen – beschäftigt Großenbrode die Themen Feste Fehmarnbeltquerung, Sundquerung und Ausbau der B 207.

Von Markus Billhardt

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