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Ostholstein Mobilität bis Digitalisierung: Schüler entwickeln Ideen für nachhaltige Projekte
Lokales Ostholstein Mobilität bis Digitalisierung: Schüler entwickeln Ideen für nachhaltige Projekte
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17:00 23.11.2018
Schüler des Oldenburger Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums stellten ihre Ideen jetzt öffentlich vor. Quelle: BINDER
Oldenburg

Abwischbare Schreibhefte, umweltfreundlichere Autos und mehr Anreize für Reisen mit der Bahn: Neuntklässler des Oldenburger Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums haben im Rahmen einer landesweiten Initiative Ideen für Projekte rund um das Thema Nachhaltigkeit entwickelt. Im Beisein von Vertretern von Schule, Stadt und Unternehmen stellten die jungen Leute jetzt ihre Konzepte vor.

Landesweite Initiative für mehr Jugendbeteiligung

Als erste hiesige Schule beteiligt sich das Gymnasium am Projekt „Jugend gestaltet nachhaltige Zukunft“. Landesweit machen 48 Schulen mit. Auch aus Ostholstein werden sich laut Projektkoordinator Hans-Werner Hansen in den kommenden drei Jahren noch weitere Einrichtungen beteiligen, etwa das Neustädter Küstengymnasium.

Das Ziel sei es, die Ideen von Schülern für ihre Region zum Ausdruck zu bringen – und nach Möglichkeit auch viele davon umzusetzen. „Wir möchten die Gegebenheiten so verändern, dass sich die Jugend darin wiederfindet“, so Hansen. Schließlich hätten die jungen Menschen ein berechtigtes Interesse daran, dass ihre Heimat noch lange lebenswert bleibe. Jeder einzelne sei aufgefordert, daran mitzuwirken.

Papierverbrauch an der Schule senken

Das Ergebnis der Projektwoche am Stein-Gymnasium sind diverse Konzepte für einen umweltfreundlicheren Alltag – angefangen bei E-Fahrzeugen bis zur Digitalisierung der Schule für einen geringeren Papierverbrauch. Umgerechnet 10 000 Bäume müssten jedes Jahr für das Arbeitsmaterial der Schule gefällt werden, rechneten die Schüler vor. Sie appellierten an die Lehrer, Tafeln und Folien stärker zu nutzen, und warben für eine Umstellung auf „smarte Notizbücher“ – Hefte, deren Inhalte per App digital gespeichert und deren Seiten hinterher wieder abgewischt werden können.

Die Schüler hätten wissenschaftlich gearbeitet, betonte Hans-Werner Hansen mit Blick auf die Konzepte. Nicht nur präsentierten die jungen Leute jede Menge Ideen – sie machten gleichzeitig auch Vorschläge für eine mögliche Umsetzung, gingen auf die jeweiligen Schwierigkeiten ein und legten ein Konzept für die Finanzierung vor.

Schulleiter hofft auf Außenwirkung

Schulleiter André Bigott zeigte sich überzeugt, dass sich die Projektwoche gelohnt hat. Er wünsche sich, dass einige Ideen tatsächlich umgesetzt würden. Und vor allem hoffe er, dass das Thema Nachhaltigkeit im öffentlichen Bewusstsein noch präsenter werde: „Es wäre schön, wenn das, was wir hier im Kleinen begonnen haben, bis in Bereiche außerhalb der Schule strahlt.“

Das Projekt wird gefördert durch insgesamt 16 Aktivregionen, die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz SH und das Institut für Vernetztes Denken Bredeneek. Die Sparkassen unterstützen die Initiative unter anderem mit einem landesweiten Wettbewerb, in dessen Rahmen die besten Ideen prämiert werden sollen. Weitere Infos gibt es unter www.jugend-gestaltet-nachhaltige-zukunft.de.

Jennifer Binder

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