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Ostholstein Kein Alkohol, keine Zigaretten, kein Fleisch: So hält Nena sich fit
Lokales Ostholstein Kein Alkohol, keine Zigaretten, kein Fleisch: So hält Nena sich fit
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18:02 06.09.2019
Begeistert seit knapp vier Jahrzehnten ihre Fans. Am Sonnabend tritt Nena bei „Stars am Strand“ in Timmendorfer Strand auf. Quelle: Helle Arensbak/Imago
Timmendorfer Strand

1982 erschien Nenas erste Single, „Nur geträumt“. Mittlerweile ist die Sängerin eine der erfolgreichsten deutschen Musikerinnen überhaupt – und die Zeit scheint nahezu spurlos an ihr vorübergezogen zu sein. Mit ihrer Energie und ihren Songs will Nena auch ihre Fans am Sonnabend, 7. September, bei „Stars am Strand“ in Timmendorfer Strand begeistern. Im LN-Interview spricht sie über ihr Fitness-Rezept und ihrer Liebe zu Nord- und Ostsee.

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Ihre aktuelle Tour führt Sie von der Schweiz nach Dänemark und Spanien/Mallorca bis Österreich – und nach Timmendorf. Wo hat es Ihnen bisher am besten gefallen?

Überall! Tourneeleben ist meist bunt, aufregend und schön. Und Live-Auftritte sind eine Art Lebenselixier für mich. Ein gutes Konzert bedeutet Austausch von Herzenergie, mit den Menschen, denen man dort begegnet, in Verbindung zu gehen. Und im Sommer unter freiem Himmel zu spielen, ist sehr erlebnisreich. Da entstehen oft ganz unterschiedlich-schöne Stimmungen, wenn man zum Beispiel gemeinsam in den Sonnenuntergang tanzt oder während einer Show den Mond aufgehen sieht.

Das norddeutsche Publikum gilt als zurückhaltend und ein wenig spröde. Haben Sie das bei Ihren Konzerten auch so erlebt?

Norddeutsches Publikum zurückhaltend und spröde . . . ? Da kann ich Ihnen nicht zustimmen, das habe ich so noch nie erlebt. Seit 25 Jahren leben wir schon in Hamburg und fühlen uns wohl hier. Warum? Ich mag die sogenannte norddeutsche Mentalität sehr!

Sind Sie lieber an der Nord- oder an der Ostsee?

Beides mag ich sehr. An Pelzerhaken zum Beispiel habe ich nur schöne Kindheitserinnerungen, und St. Peter-Ording ist eine Art Zuhause für mich. Ich liebe es, am Meer entlangzuradeln, an Leuchttürmen vorbei, durch Schafherden zu wandern, und dabei „Champagner-Luft“ zu atmen.

Welche Laster sollte man unbedingt vermeiden, wenn man so fit und energiegeladen wie Sie Herausforderungen wie eine intensive Bühnenshow meistern will?

Man sollte unbedingt auf Alkohol, Fleisch, Milchprodukte und Zigaretten verzichten und dafür Sorge tragen, dass man jeden Tag mindestens einmal ausgiebig in die Natur geht und sich bewegt (lacht). Und auf etwas anderes achte ich auch noch ganz bewusst, und das ist die sogenannte Routine oder Gewohnheit. Für mich ist es überhaupt nicht selbstverständlich, dass mir meine Konzerte zum Beispiel zur Gewohnheit werden. Ganz bewusst gehe ich jedes Mal wieder komplett offen und neu auf die Bühne und springe in mein nächstes Live-Abenteuer. Und auch sonst flirte ich gerne mit dem Leben. Was immer mir begegnet, neue Menschen, Ideen, Projekte, die Vergangenheit oder der klare „Genau jetzt”-Moment . . . ich bleibe in Aufbruchstimmung.

Sind Sie nach 40 Jahren auf der Bühne vor Auftritten noch nervös?

Eine positive Aufgeregtheit verspüre ich vor jeder Show. Man weiß ja auch nie genau, was passiert. Doch dieses ungewisse Gefühl ist auch eine gute Motivation.

Mit Karottenhosen, Schulterpolstern und Taillengürteln ist die 80er-Jahre-Mode wieder da. Was halten Sie von diesem Revival?

Das ist doch kein Revival! Wir haben es hier schlicht mit etwas Unverwüstlichem zu tun, weil die 80er nie weg waren und niemals weg sein werden, so wie ich . . . (lacht)

Als eines der kürzesten Lieder aller Zeiten muss wohl „Der Bus ist schon weg“ gelten. Wie ist dieser Song zustande gekommen?

Oh, das ist einfach zu beantworten: Ich hab’ in meiner Jugend ständig den Bus verpasst und wollte einen Song darüber schreiben. Und in der Kürze liegt die Würze.

Von Sabine Latzel

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