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Ostholstein Kellenhusen baut Inklusions-Spielplatz
Lokales Ostholstein Kellenhusen baut Inklusions-Spielplatz
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21:10 05.09.2018
Vorfreude auf Inklusions-Spielplatz (v.l.): Karin Englmann (Aktivregion), Laura Sonnen, Matthias Amelung und Thorsten Brandt. Quelle: Foto: Billhardt
Kellenhusen

„Wir möchten möglichst noch im September mit der Ausschreibung und Ende Oktober mit der Umsetzung beginnen“, erläutert Kellenhusens Touristikleiter Thorsten Brandt. Im Frühjahr 2019 soll so bereits Eröffnung gefeiert werden können. Die Anlage sei Bestandteil mehrerer Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Ortes. Nach dem Kurpark sei jetzt der Spielplatz an der Reihe und man wolle bald schon mit Planungen für ein Wassersportzentrum starten, sagt Brandt. Mit dem aktuellen Projekt habe Kellenhusen auch das Thema Inklusion wieder in den Mittelpunkt gerückt, ergänzt Laura Sonnen aus der Kurverwaltung.

Dies war auch ein zentrales Argument für die Aktivregion Wagrien- Fehmarn, um die Spielplatzanlage zu fördern. Die Kosten für die Umgestaltung der Fläche, die nach dem Abbau der maroden Spielgeräte zu einer Blumenwiese gewachsen ist, liegen bei 220000 Euro. Die Aktivregion übernimmt davon 120000 Euro. Der Regionalmanager derAktivregion, Matthias Amelung, ist überzeugt von dem Projekt:

„Ein Inklusions-Spielplatz wird oftmals noch stärker frequentiert, da er eine größere Bandbreite von Gruppen anspricht. Aber auch die Aufenthaltsqualität ist besser, beispielsweise für Ältere, die mit ihren Enkeln die Anlage besuchen kommen.“

Die Inklusivität des Spielplatzes soll sich in einer barrierefreien Zuwegung mit taktilen Bodenstrukturen wiederspiegeln. Auch Teilelemente sollen eine barrierefreie Nutzung für Rollstuhlfahrer oder Sehbehinderte erlauben. Es gibt unterschiedliche Erlebnisbereiche, die zur Schärfung der Sinne dienen sollen, die Sensorik ansprechen, Körperbalance fordern und Bewegung fördern.

Vorgesehen ist für Kinder ein großes Spielschiff, darüber hinaus ist eine „Ozean Arena“ mit Kletter- und Netzseilkonstruktionen sowie Rutschspirale geplant, auch eine Hangrutsche sowie ein Balance- und Schwingtrainer sollen dafür sorgen, dass eine kommunikative Fläche für eine gemeinschaftliche. generationsübergreifende Nutzung geschaffen werde, erklärt Touristikleiter Brandt.

mb

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