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Lokales Ostholstein Kieler Kabinett besucht Aussteller aus Ostholstein
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14:33 21.01.2019
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU, rechts) am Stand des Obsthofes von Axel Münster (l.) aus Eutin. Quelle: HFR
Berlin/Ostholstein

Die Halle 22a der Grünen Woche in Berlin ist das Mekka aller Schleswig-Holstein-Fans. Auf 1400 Quadratmetern präsentieren bis Sonntag, 27. Januar, insgesamt 70 Firmen, Organisationen und Vereine ein breites kulinarisches, touristisches und informatives Angebot. Am Sonntag bekamen die Aussteller hohen Besuch: Das Kieler Kabinett informierte sich über die Neuigkeiten und Köstlichkeiten aus dem nördlichsten Bundesland.

In der Halle 22a stellt sich Schleswig-Holstein vor

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther und Innenminister Hans-Joachim Grote (beide CDU) lobten das Bier der Kirschenholzbrauerei aus Schillsdorf und die Wurstwaren der Schlachterei Schlüter aus Wankendorf (beide Kreis Plön), Bildungsministerin Karin Prien (CDU) begeisterte sich für die fruchtigen Marmeladen des Eutiner Obsthofes. Doch der Obsthof von Axel Münster bietet nicht nur Marmeladen – der Firmenchef kredenzte den Besuchern aus Kiel auch seine hochprozentigen Obstbrände.

Joachim Schmidt, Vorsitzender der Aktiv-Region Schwentine-Holsteinische Schweiz, sprach mit dem für ländliche Räume zuständigen Innenminister Grote über die Zukunft der Aktiv-Regionen in der kommenden Förderperiode. Sonja Fuhrmann vom Naturpark Holsteinische Schweiz freute sich, der Bildungsministerin von der Arbeit des Naturparkes – besonders im umweltpädagogischen Bereich – berichten zu können.

„Schaubild der Vielseitigkeit in der Landwirtschaft“

Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) und Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) schauten ebenfalls am Stand der Holsteinischen Schweiz vorbei und ließen sich von Tanja Rönck, Vorsitzende der Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz, die neue Marketingstrategie der Region erläutern. Eutins Bürgermeister Carsten Behnk (parteilos) lobte die eindrucksvolle Zusammenarbeit der Holsteinischen Schweiz. „Auf der Grünen Woche trifft sich Schleswig-Holstein“, sagte Behnk und betonte: „Wir nutzen die Gelegenheit für fruchtbare Gespräche und können die Angelegenheiten des ländlichen Raumes hier auf Landesebene gut platzieren.“

Ebenfalls zu Besuch auf der Grünen Woche war der Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes, Holger Schädlich. Er war mit einer 38-köpfigen Besuchergruppe von Ostholstein nach Berlin gereist. „Die Grüne Woche ist ein tolles Schaubild der Vielseitigkeit in der Landwirtschaft“, sagte Schädlich am Montag nach seiner Rückkehr. Für die Gruppe war der Besuch der Messehallen allerdings nur ein Programmpunkt im Rahmen ihres viertägigen Berlin-Besuches mit Stadtrundfahrt, Museumsbesuch und Kulturprogramm.

Tipps und Öffnungszeiten

Die Grüne Woche in Berlin (Messegelände Berlin, Hallen 1-26) läuft noch bis Sonntag, 27. Januar. Geöffnet sind die Messehallen täglich von 10 bis 18 Uhr, am Freitag auch bis 20 Uhr. Ein Tagesticket kostet 15 Euro, die Familienkarte (zwei Erwachsene, maximal drei Kinder) kostet 31 Euro, das Happy-Hour-Ticket (ab 14 Uhr) kostet 10 Euro. Ermäßigungen gibt es für Schüler und Studenten. Es gibt Gratis-Parkplätze am Olympiastadion (Olympischer Platz). Ein kostenloser Shuttlebus bringt Besucher zum Messegelände und wieder zurück.

Louis Gäbler

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