Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein Neue Sozialwohnungen für Neustadt
Lokales Ostholstein Neue Sozialwohnungen für Neustadt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:27 25.01.2019
Am Ostring/Ecke Oldenburger Straße könnte in den kommenden Jahren ein Kreisel entstehen.
Am Ostring/Ecke Oldenburger Straße könnte in den kommenden Jahren ein Kreisel entstehen. Quelle: Sebastian Rosenkötter
Anzeige
Neustadt

Das größte Neubaugebiet im Kreis Ostholstein soll wachsen. Am Lübschen Mühlenberg in Neustadt ist zuletzt ein neuer Stadtteil entstanden. Aktuell läuft die Planung für den nächsten, den nördlichen Bereich. Am Donnerstagabend befasste sich der Bauausschuss mit Flächennutzungs- und Bebauungsplan. Bevor diese nicht stehen, darf nicht gebaut werden. Die Stadt rechnet damit, dass die Erschließungsarbeiten Mitte 2020 abgeschlossen sind und es dann richtig losgeht.

Weitere Sozialwohnungen geplant

Der Ausschussvorsitzende Willy Heckel (Grüne) kündigte ein zügiges Verfahren an und berichtete zudem, dass die Unternehmensgruppe Semmelhaack aus Elmshorn im fast komplett zugebauten südlichen Bereich Sozialwohnungen errichten wird. Ursprünglich wollte dies Gollan machen, hatte das Projekt aber abgegeben. 29 Einheiten sind geplant. „Im nördlichen Bereich sollen etwa 35 Prozent der Wohnungen, die Semmelhaack dort baut, Sozialwohnungen werden“, sagt Heckel. Ein genaue Zahl könne er nicht nennen. Die Elmshorner waren bereits 2013 in Neustadt unterwegs, wollten damals 120 Wohnungen für Menschen schaffen, die am freien Wohnungsmarkt nur schwer eine Bleibe finden. Das Vorhaben wurde allerdings nie umgesetzt.

Neue Kita soll kommen

Ebenfalls gebaut werden soll eine neue Kindertagesstätte. „Der Bedarf ist groß. Die Kita grenzt an den derzeitigen erschlossenen Bauabschnitt. Die Planung kann somit schon beginnen“, erläutert Willy Heckel. Zudem rückt der Bau eines in der Vergangenheit schon mehrfach diskutierten Kreisverkehrs in den Fokus. Die Anlage könnte dort platziert werden, wo Ostring und Oldenburger Straße aufeinandertreffen. „Es gab bereits Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr. Die sind nicht abgeneigt. Die Kostenverteilung ist aber noch unklar“, sagt der Bauausschussvorsitzende.

Familientreff bekommt Außenanlage

Gute Nachrichten gibt es für die Nutzer des Familientreffs am Westpreußenring. Die Außenanlagen sollen endlich gestaltet werden. Der Verein „Bild hilft“ stellt 19 000 Euro zur Verfügung. Weiteres Geld kommt von der Stadt. Baubeginn soll in den kommenden Monaten sein. Nicht ganz so schnell geht es in puncto Bahnübergang am Holmer Weg. Der soll verbreitert werden. Geplanter Arbeitsbeginn ist 2020.

Sebastian Rosenkötter