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Ostholstein An der Küste stockt es
Lokales Ostholstein An der Küste stockt es
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15:02 19.11.2018
Schnelles Internet in ganz Ostholstein – das ist das ziel von Zweckverband und TNG aus Kiel. Quelle: Woitas/dpa
Ostholstein

Die Vermarktung im achten Aktionsgebiet in den Gemeinden Grömitz, Kabelhorst, Manhagen, Beschendorf und Kellenhusen ist inzwischen abgeschlossen. Nach anfänglicher Sorge, dass die 60-Prozent-Ausbauquote nicht erreicht werden könnte, gibt sich die TNG Stadtnetz GmbH optimistisch, da Probleme erkannt und ausgeräumt worden sein sollen.

„Die Zahlen sind gar nicht so schlecht“, erläutert Martin Stadie, TNG-Vertriebsabteilungsleiter. Man habe zuletzt noch mehr als 160 Verträge an einem Standort abgeschlossen und es müssten die Nachzügler abgewartet werden, die über den postalischen Weg kämen. Bis zu sechs Wochen dauere es aber noch, um das gesamte Cluster abschließend zu betrachten. „Wir drücken die Daumen, dass es klappt. Die Mobilisierung der Einwohner war anfänglich nicht ganz einfach“, sagt Kellenhusens Bürgermeisterin Nicole Kohlert (FWK).

Martin Stadie von TNG. Quelle: Markus Billhardt

Stadie räumt ein, dass es zu Beginn Kommunikationsprobleme gab. Der TNG-Mitarbeiter sieht außerdem deutliche Unterschiede in der Akquise zwischen den touristischen Bereichen und dem Landesinneren. In den Dörfern würden die Bürger gemeinschaftlich auftreten und die Akzeptanz sei größer. An den Küsten sei der Kontakt zu den Gastgebern manchmal etwas schwieriger. „Wenn ein Vermieter von Ferienwohnungen beispielsweise in Frankfurt sitzt und nicht so informiert ist, braucht es mehr Zeit“, sagt Martin Stadie. Die Erfahrung habe man schon im Gebiet Scharbeutz und zuletzt in Grömitz gemacht.

„Wir haben versucht, alle unsere Gastgeber im Vorwege zu informieren“, erzählt Ulrike Dallmann, Touristikleiterin in Dahme. Die Gemeinde ist wie Grube und Riepsdorf seit vergangener Woche im neunten Aktionsgebiet an der Reihe mit Informations- und Beratungsveranstaltungen. „Der Tourismus braucht den Glasfaserausbau“, sagt Dallmann weiter. Man käme am Strand mit dem dortigen WLan an seine Grenzen. „Es geht nur über Breitband.“

Man wolle das „100-Millionen-Euro-Mammut-und-Gemeinschaftsprojekt schaffen“ und nun bis Fehmarn im Frühjahr weiterwandern, sagt Martin Stadie. Der tatsächliche Ausbau sei nach den Anfängen in Altenkrempe etwas ins Stocken geraten. Aber dies habe Gründe gehabt. „Wir haben vielleicht unterschätzt, wie schwierig es wird, Bauunternehmen zu finden.“ Darüber hinaus wurden die Ausschreibungen komplexer: „Wir haben verstanden, Alternativen im Ausbauverfahren einbinden zu müssen – vor allem für die Überlandstrecken von Dorf zu Dorf.“ Dies sei recht planungsintensiv.

Im Laufe der kommenden Wochen möchte TNG einen Bauzeitenplan auf der Internetseite darstellen, um transparent über den Fortschritt zu berichten.

Markus Billhardt

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