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20:10 30.04.2018
Ostholstein

Die Linke will sich konsequent für ein solidarisches Miteinander aller Einwohner einsetzen, und dabei für die öffentliche Daseinsvorsorge streiten. „Wasser, Strom und Netze gehören ebenso in die öffentliche Hand wie die Gesundheitsversorgung“, heißt es. Ziel sei die Rekommunalisierung der privaten Versorgungsbetriebe. Die gefüllten Steuertöpfe müssten vor Ort eingesetzt werden, „dort wo Menschen gute Kitas brauchen, Schulen oder Sportstätten saniert werden müssen oder ein Sozialpass soziale Härten mindern kann“. Auch mehr Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung der Kommunen und Transparenz werde gewünscht.

Den Wahlprogramm-Punkt „Günstiges Wohnen vor Ort für alle“ will Die Linke mit sozialem Wohnungsbau in kommunaler oder genossenschaftlicher Hand realisieren. Der Verkauf von öffentlichem Grund und Boden soll gestoppt werden.

Auch Mobilität wird gefordert. Die Linke will sich vor Ort für einen barrierefreien und sicheren ÖPNV und Nahverkehr einsetzen. Ziel sei ein kostenfreier Nahverkehr für alle. „Aufzüge und Warnstreifen für sehbehinderte Menschen müssen in Schleswig-Holsteins Bahnhöfen eine Selbstverständlichkeit sein“, fordert die Linke.

Die Partei möchte sich vor Ort für die Tarifbindung einsetzen und macht sich für gute Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten stark. Eine weitere Forderung unter dem Punkt Gesundheit und Pflege ist die flächendeckende Versorgung mit ambulanten und stationären Einrichtungen.

Letztes Stichwort der Wahlbroschüre ist „Ein gutes Leben ohne Armut“: Viele Beschäftigte litten unter unfreiwilliger Teilzeitarbeit, Befristungen, Leiharbeit oder geringen Einkommen, so die Linken. „Kommunale Beschäftigungsgesellschaften helfen denjenigen, die schon lange keine Chancen mehr auf dem ,Arbeitsmarkt’ haben.“ Die Linke will sich einsetzen für Sozialpässe, kostenlose Nutzung öffentlicher Einrichtungen wie Stadtbüchereien oder verbilligte Tickets für den ÖPNV für Menschen, die arm sind.

sts

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