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Ostholstein Projekt wird fortgesetzt: Kreis will die Jugend stärken
Lokales Ostholstein Projekt wird fortgesetzt: Kreis will die Jugend stärken
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15:40 28.09.2019
Sie zogen Bilanz für den ersten Teil des Förderprojektes: Henning Reimann, Stephanie Wolff, Jaroslaw Pospieszny, Daniela Haase, Angelika Wohlert, Alfred Grüter, Wilfried Schultz (v. l.). Quelle: HFR
Eutin

Seit 2015 beteiligte sich Kreis Ostholstein als Teil des Programms „Jugend stärken im Quartier“ an dem Projekt „Schule und Beruf“. In einer zweiten Förderperiode, die gerade begonnen hat und bis 30. Juni 2022 dauert, setzt der Kreis das Programm nun unter dem Titel „Jugend stärken in Ostholstein“ fort. Kooperationspartner sind der Kinderschutzbund Ostholstein und das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Bundesinnenministerium und dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Der Kreis stellt für den Förderzeitraum finanzielle Mittel in Höhe von rund 700 000 Euro zur Verfügung. Mit sozialpädagogischer Unterstützung werden junge Menschen zwischen 12 und 26 Jahren in Ostholstein bei Fragen und Problemen in Schule, Ausbildung und Beruf beraten. Sie können bis zu 18 Monate lang intensiv pädagogisch begleitet werden.

Insgesamt 700 Jugendliche erreicht

 „Wir freuen uns sehr, dass das erfolgreiche Projekt fortgesetzt werden kann. Im ersten Förderzeitraum nahmen etwa 450 junge Menschen verbindlich daran teil. Insgesamt erreichten wir fast 700 Jugendliche“, sagte Alfred Grüter, Leiter des Fachbereichs Soziales, Jugend, Bildung und Sport beim Kreis Ostholstein.

Projekt-Koordinator beim Kreis ist Wilfried Schultz. „Mit Unterstützung durch das Projekt konnten viele junge Menschen den Schulbesuch wieder aufnehmen, fortsetzen und häufig erfolgreich abschließen“, sagte Schultz. „Ebenso konnten sie einen Platz in einer berufsvorbereitenden Maßnahme erhalten oder eine schulische und berufliche Ausbildung beginnen. Die Erfolgsquote der ersten Förderperiode lag bei etwa 55 Prozent.“

Professionelle Begleitung für Jugendliche

Henning Reimann, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Ostholstein, unterstrich die Lotsenfunktion des Projektes. „Es kann den jungen Menschen professionell jemand an die Hand gegeben werden, ganz niedrigschwellig und ohne Sanktionscharakter.“ Koordiniert und geplant werden alle Angebote von der kommunalen Koordinierungsstelle im Fachdienst Soziale Dienste der Jugendhilfe im Kreis Ostholstein. Von Mitte November an übernimmt dies Susanne Kanis.

Von Louis Gäbler

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