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Ostholstein „Kümmerer“ bieten Ratekauer Siedlern Hilfe an
Lokales Ostholstein „Kümmerer“ bieten Ratekauer Siedlern Hilfe an
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21:10 22.10.2014
Ratekaus Siedlerbund-Vorsitzender Günter Behnke (rechts) und sein Stellvertreter Gerd-Reiner Hoja mit der Urkunde, die sie als „Kümmerer“ ausweist. Quelle: Christina Düvell-Veen
Ratekau

Nachbarschaftshilfe wird in der aktuell 247 Mitglieder zählenden Siedlergemeinschaft (SGM) Ratekau schon immer ganz groß geschrieben. Jetzt wurde sie durch die Benennung von sogenannten „Kümmerern“ auch offiziell verankert.

Die Ratekauer beteiligen sich damit an einem Projekt des Siedler-Landesverbandes, für das Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) die Schirmherrschaft übernommen hat. In ihrer Anwesenheit wurden Urkunden an Siedlergemeinschaften aus Neumünster, Itzehoe, Ratzeburg und eben Ratekau vergeben. „Wir kümmern uns damit nicht nur um die Häuser, sondern auch um die Menschen, die in ihnen leben“, betonte der Landesvorsitzende Manfred Kaack.

Die Ratekauer „Kümmerer“ sind der SGM-Vorsitzende Günter Behnke (65) und sein Stellvertreter Gerd-Reiner Hoja (64). Sie beschreiben ihr Aufgabenfeld so: „Die Hilfe kann von einfachen kleinen Besorgungen bis hin zur Hilfe beim Ausfüllen von Formularen oder auch einmal der Begleitung bei Behördengängen gehen.“ Auch kleine Handreichungen in Haus und Wohnung könnte es geben, berichteten sie und nannten als ein Beispiel das Auswechseln von Glühbirnen. Zugleich betonten sie: „Nicht zum Angebot gehören allerdings umfangreiche, regelrechte Dienstleistungen, wie sie beispielsweise Handwerksbetriebe oder Gartenbaubetriebe anbieten.“ Das könnte zu versicherungstechnischen Problemen führen. In diesen Fällen könnten die Kümmerer aber Hilfe bei der Auswahl geeigneter Betriebe leisten.

Entscheidend sei, so erfuhren sie vonseiten des Landesverbandes, dass durch die Organisation der Kümmerer die alltägliche Nachbarschaftshilfe verlässlich gemacht wird. Landesvorsitzender Kaack sagte dazu während der Urkunden-Übergabe: „Natürlich bedarf ein solches Projekt der Nachhaltigkeit. Es darf kein Strohfeuer sein.“ Am Ende der zweijährigen Testphase soll ein Erfahrungsbericht erstellt werden.

Hilfe untereinander gab es bei den Ratekauer Siedlern schon immer, wissen Behnke und Hoja. „Die ersten Siedlungen wurden doch durch Hilfe zur Selbsthilfe errichtet“, erinnern sie sich. Später dann gab es Sammelbestellungen beim Kauf von Kartoffeln oder Kaninchendraht.

Die beiden Kümmerer sind selbst gespannt darauf, welche Aufgaben auf sie zukommen werden. Behnke, der seit zehn Jahren Vorsitzender der SGM Ratekau ist, war früher Bundesbahnbeamter und lebt seit 1995 in Ratekau. Zu seinen Hobbys gehören die Familie und eben die SGM, für die er gerne organisiert. Telefonisch zu erreichen ist Behnke unter der Nummer 045 04/5495.

Gerd-Reiner Hoja, Telefon 045 04/60 6759, lernte den Beruf des kaufmännischen Angestellten, ist seit 27 Jahren Mitglied der Siedlergemeinschaft und seit zwei Jahren deren zweiter Vorsitzender. In seiner Freizeit spielt er gerne Golf, kümmert sich um Haus und Hof und organisiert mit Begeisterung Veranstaltungen für die SGM.

Wer sich auch für die Aufgaben eines Kümmerers bei den Ratekauer Siedlern interessiert, kann sich bei Behnke und Hoja melden.

Hilfestellungen für viele Lebenslagen
Die Behindertenbeauftragten Gabriele Priedemann, Telefon 04504/3580, und Peter Endler, Tel. 04504/65 93, bieten an jedem dritten Donnerstag im Monat zwischen 17 und 18 Uhr Sprechstunden im Rathaus an.



Der Seniorenrat mit der Vorsitzenden Irmgard Bartholomé ist unter 0451/392377 erreichbar.



Die Bürgerstiftung steht mit dem Vorsitzenden Peter Brückel, Telefon 04504/3220, und seiner Stellvertreterin Inge Niemann, Tel. 0451/39
1696, für Fragen zur Verfügung.

Christina Düvell-Veen

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