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Ostholstein Künftig noch mehr Zulauf für Pönitz
Lokales Ostholstein Künftig noch mehr Zulauf für Pönitz
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18:10 31.03.2018
Scharbeutz

Eltern und Schüler sollten frei von Schuleinzugsbereichen entscheiden können, sowohl was die Schulart als auch die Wahl der konkreten Schule anbelange, erläutert er. Damit sei allen Verantwortlichen klar gewesen, dass zukünftig noch mehr als bisher nicht nur das nach Lehrplan vorgesehene Bildungsangebot, sondern auch Parameter wie weitergehende Projektangebote, die Ausstattung und Infrastruktur der Schule, eine gute Erreichbarkeit und damit insgesamt die Qualität und das Image der Schule für die Auswahl der Eltern und Schüler maßgebend sein würden.

Bürgermeister Volker Owerien. Quelle: Foto: Ben

Der Verwaltungschef verweist darauf, dass Schulleitung, Kollegium und die Gemeinde als Schulträger in den vergangenen Jahren viel dafür getan hätten, um den Schulstandort Pönitz entsprechend dieser Aufgabenstellung langfristig zu sichern. Dazu gehöre ein wohnortnahes und qualitativ hochwertiges Bildungsangebot in modernen Unterrichtsräumen. Und dazu gehöre auch, Schülern im ländlichen Raum die Möglichkeit zu geben, durchgängig bis zur Klassenstufe 13 an der Schule zu bleiben und hier alle Schulabschlüsse, einschließlich des Abiturs, erreichen zu können.

Nicht nachzuvollziehen sei die Behauptung der Timmendorfer Bürgermeisterin, dass der Schulentwicklungsplan des Kreises für die Schule in Pönitz nicht die erforderlichen Schülerzahlen ausweise. Das Gegenteil sei der Fall, sagt Volker Owerien und prophezeit: „Dieser Trend wird auch in den nächsten Jahren anhalten, denn in insgesamt zehn Neubaugebieten, die entweder gerade fertiggestellt sind oder in den nächsten drei Jahren fertiggestellt werden, entstehen weitere 691 Wohneinheiten.“

Auch Christian Diercksen, der Gesamtelternbeiratsvorsitzende der Grund- und Gemeinschaftsschule, begrüßt die Genehmigung, in Pönitz eine Oberstufe einzurichten. Das sei ein konsequenter letzter Schritt in der Entwicklung des Schulstandortes Pönitz. Einstimmig habe die Schulkonferenz für diese Verbesserung des schulischen Angebotes im Binnenland gestimmt. Die Aufwertung des Schulstandortes sei wichtig auch für umliegende Gemeinden wie Süsel und Ahrensbök, sagt Diercksen.

LN