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Ostholstein Kunstwettbewerb: So schön ist der Timmendorfer Winter
Lokales Ostholstein Kunstwettbewerb: So schön ist der Timmendorfer Winter
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13:25 13.07.2019
Farbenfrohe Bilder und strahlende Gewinner im Timmendorfer Strandpark: Die Sieger des Kunstwettbewerbes 2019 wurden geehrt. Quelle: Sabine Latzel
Timmendorfer Strand

Wie schön ist der Winter an der Ostsee? Auf diese Frage gibt es in Timmendorfer Strand jetzt 126 verschiedene Antworten. Denn 126 Bilder haben Profis und Hobby-Maler anlässlich des Kunstwettbewerbes im Urlaubsort eingereicht – zum Thema „Winterstrand“. Die Gewinner in vier verschiedenen Kategorien sind im Strandpark ausgezeichnet worden. Einige Bilder prangen nun als Großformate in zehn im Park verteilten Stahlrahmen. Außerdem sind sämtliche Motive auf Lkw-Plane gedruckt und zwischen den Bäumen aufgehängt worden, damit alle Neugierigen sie sich bis Ende Juli ansehen können.

18-köpfige Jury entschied nach persönlichem Empfinden

„Wir wollten zeigen, wie schön es bei uns im Winter ist – und das ist gelungen“, erklärte der Timmendorfer Tourismuschef Joachim Nitz anlässlich der Siegerehrung. Ihn freute zum einen die große Zahl der Teilnehmer, zum anderen aber auch die Sorgfalt, die auf jedes einzelne Bild verwandt worden ist: „Es stecken so viel Zeit und so viele Gedanken hinter jedem Werk.“ Dennoch galt es für die 18-köpfige Jury, bestehend aus Mitgliedern des Kultur-Ausschusses und ortsansässigen Künstlern, die Gewinner auszuwählen. „Dabei zählten weder besondere Techniken noch besondere Motive“, hob Nitz hervor, „sondern ausschließlich das subjektive Empfinden jedes Jury-Mitglieds.“

Die Gemeinde finanziert den Wettbewerb, der zum fünften Mal stattgefunden hat, aus Mitteln der „Kulturzeit“. Vorgegeben war lediglich das Querformat der Bilder mit den Maßen 80 mal 60 Zentimeter – und ansonsten freies Lospreschen der Fantasie erwünscht. Das spiegeln die Motive auch wider, deren Bandbreite vom Seepferdchen über den im Schnee buddelnden Hund bis zum Weihnachtsbaum an der Wasserkante reicht:

In der Kategorie „Professionelle Künstler“ lag in diesem Jahr Edeltraud Woydeck vorn mit ihrem Bild vom verschneiten Strand, dem Teehaus und einem davonflatternden, roten Schal. Sie erhält für den ersten Platz 300 Euro. Auf dem zweiten Platz landete Ana Isabel Hernandez, die 200 Euro erhielt, an der Preisverleihung allerdings nicht teilnehmen konnte. Über 100 Euro freute sich die Drittplatzierte Sonja Knoop, die mit ihrem Bild von Surfern auf der vereisten Seebrücke punktete.

Vom Niendorfer Hafen bis zur Udo-Lindenberg-Skulptur

Prämien in gleicher Höhe gab es auch für die Gewinner in der Kategorie „Freizeitkünstler“. Dort kam Wolfram Schulz mit seinem Bild von einer heiteren Strand-Schnee-Landschaft auf den ersten Platz, gefolgt von Klaus-Dieter Tonn mit „Fischers Wiehnacht“ im Niendorfer Hafens und Carina Harms, die ein Fischerboot am Winterstrand gemalt hat. Der Udo-Lindenberg-Skulptur haben sich die Zwillingsschwestern Alexandra und Christina Krüger gewidmet und damit den Preis für die Kategorie „Gruppenarbeiten“ gewonnen: zwei Eintrittskarten für das „Nena“-Konzert in Timmendorfer Strand am Sonnabend, 7. September.

Der künstlerische Nachwuchs hat ebenfalls zu Leinwand und Farben gegriffen, und hier bekamen die Gewinner jeweils 200 Euro. In der Kategorie „0 bis 8 Jahre“ ist das Paul Neumann (8), der ein schwarz-weißes Wimmelbild eingereicht hat. Bei den Neun- bis Zwölfjährigen machte Racya Uhthoff (12) das Rennen mit einer Ansicht des Teehauses, und bei den 13- bis 18-Jährigen kam Laura Empting (14) auf den ersten Platz – sie hat eine über der Promenade schwebende Schneekugel gemalt.

Schöne Siegerehrung im Timmendorfer Strandpark: Dort sind die Original-Bilder der Gewinner des Kustwettbewerbes gezeigt worden. Einige prangen zudem als Großformate in Stahlrahmen.

Alle 126 Motive sollen etwa ab Mitte Juli in einer Bildergalerie auf der Internet-Seite der Tourismus GmbH zu sehen sein. Die Themen der vorherigen Wettbewerbe waren: „Strandbegegnung“ (2015), „Mein Strandmoment“ (2016), „Seepferdchen“ (2017) und „#timmenlove – Mein Lieblingsplatz“.

Sabine Latzel

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