Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein LN-Leser spenden 23 000 Euro für „Die Ostholsteiner“
Lokales Ostholstein LN-Leser spenden 23 000 Euro für „Die Ostholsteiner“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:00 24.01.2020
23 000 Euro kamen bei der Aktion „Hilfe im Advent“ zusammen. Bei der Übergabe dabei waren (v. l.) der Geschäftsführer der „Ostholsteiner“, Reinhard E. Sohns, Sandra Wehrend, Regionalleiterin der Sparkasse Holstein, sowie LN-Lokalchef Olaf Bartsch. Quelle: Sebastian Rosenkötter
Anzeige
Eutin

Wow: Hunderte LN-Leser haben in den vergangenen Wochen gespendet. Anlass war die Aktion „Hilfe im Advent“. Da die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen äußerst vielfältig ist, aber für die Öffentlichkeit nicht immer sichtbar, wurde das gemeinnützige Unternehmen „Die Ostholsteiner“ in der Adventszeit mit zahlreichen Artikeln vorgestellt. Insgesamt kamen 23 000 Euro zusammen. Mit dem Geld sollen spezielle Fahrräder angeschafft werden, die weitere Teilhabe ermöglichen.

Einen Anteil an der Summe hat auch die Sparkasse Holstein. Nach einer Spende in Höhe von 1000 Euro im Dezember, stockte diese nun den letzten Stand von 22 678,97 auf 23 000 Euro auf. Regionalleiterin Sandra Wehrend betonte anlässlich der offiziellen Übergabe, dass die Sparkasse Teil der Gemeinschaft sei und wieder näher an den Menschen wolle. Zu den „Ostholsteinern“ hätten insbesondere die Eutiner Mitarbeiter eine besondere Bindung – sie bekommen von ihnen das Essen geliefert. Sandra Wehrend sagte: „Für uns ist es beeindruckend, was in dem gemeinnützigen Unternehmen geleistet wird.“

Anzeige

„Die Ostholsteiner“ auf einen Blick

Geschäftsführer freut sich über Aufmerksamkeit

Zufrieden mit dem Verlauf von „Hilfe im Advent“ ist auch Reinhard E. Sohns. Der Geschäftsführer von „Die Ostholsteiner“ freut sich über die zahlreichen Spenden und dass viele Menschen gelesen haben, „was wir machen“. Sie hätten die Vielseitigkeit der Arbeit kennengelernt. Das Spektrum, das zu dem Betrieb mit Standorten etwa in Eutin, Neustadt, Heiligenhafen und Oldenburg gehört, sei einigen Lesern erst jetzt bewusst geworden. Unter anderem sei höchstwahrscheinlich die Hürde gesunken, die Wäscherei und die Aktenvernichtung in Anspruch zu nehmen. Es sei eine Öffentlichkeit hergestellt worden und Aufklärung habe stattgefunden.

So berichteten die LN über „Die Ostholsteiner“

Das gemeinnützige Unternehmen wurde in den vergangenen Wochen im Rahmen der Aktion „Hilfe im Advent“ ausführlich vorgestellt. Hier einige Artikel aus den Lübecker Nachrichten:

„Hilfe im Advent“ ist eine Herzensangelegenheit

Olaf Bartsch, Leiter der LN-Lokalredaktion Ostholstein, bezeichnet „Hilfe im Advent“ als eine Herzensangelegenheit. „Wir möchten den Blick auf Menschen werfen, die es nicht so einfach haben in ihrem Leben“, erläuterte er die Motivation für die Aktion. Mit der Berichterstattung sei es gelungen, einen Fokus auf die Arbeit der „Ostholsteiner“ zu richten und darzustellen, wie Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Wohnen, Freizeit, Leben und Arbeiten unterstützt werden. „Die Ostholsteiner“ und ihre Tochterunternehmen (Ostholsteiner Dienstleistungsgesellschaft gGmbH, PflegeWohnen Ostholstein gGmbH) kümmern sich um 800 erwachsene Ostholsteiner mit Behinderungen. Zudem arbeiten knapp 370 Menschen in den verschiedenen Einrichtungen und Betrieben.

Fahrräder sollen bald geliefert werden

Das gespendete Geld soll wie bereits erwähnt in die Anschaffung von speziellen Fahrrädern fließen. So könnten zum Beispiel Rollstuhlfahrer dank Extra-Vorrichtungen mit durch die Region radeln. Es wäre eine Möglichkeit, dass Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen etwas unternehmen und es zu Begegnungen kommt. Reinhard E. Sohns rechnet damit, dass die Räder spätestens im Frühsommer ankommen. Zugleich freut er sich, dass die Anschaffung auch aus ökologischer Sicht positiv ist.

Mehr Artikel aus Ostholstein

Von Sebastian Rosenkötter