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Ostholstein Landjugend legt 70 Meter langen Knick an
Lokales Ostholstein Landjugend legt 70 Meter langen Knick an
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16:34 25.05.2019
Die Landjugend Neustadt hat in der Gemeinde Schashagen einen 70 Meter langen Knick am Hermannshofer Weg angelegt. Quelle: GÄBLER
Neustadt/Fehmarn

Diese selbst gestellte Aufgabe hat die Landjugend Neustadt mit Bravour gemeistert: Anlässlich des 70-jährigen Bestehens ihres Bundesverbandes haben am Sonnabend rund 20 der 160 Mitglieder einen neuen 70 Meter langen Knick in der Feldmark der Gemeinde Schashagen angelegt. „Uns geht’s auch darum, zu zeigen, dass der Nachwuchs nicht nur Party macht, sondern richtig anpacken kann“, sagte Vorstandsmitglied Eike Schnoor.

Auf Fehmarn hatten die Landjugend-Mitglieder bereits am vergangenen Wochenende das Jubiläum zum Anlass genommen und 70 Zierkirschen an der Straße zwischen Bisdorf und Landkirchen gepflanzt (die LN berichteten). Jetzt waren die Neustädter dran. Die Organisation hatte Vorstandsmitglied Eike Schnoor übernommen. Er kennt sich mit dem Aufbau neuer Knicks am besten aus – der 20-Jährige macht derzeit bei den Landesforsten Schleswig-Holstein eine Ausbildung zum Forstwirt.

Die Landjugend Neustadt hat in der Gemeinde Schashagen einen 70 Meter langen Knick am Hermannshofer Weg angelegt, rechts Vorstandsmitglied Eike Schnoor. Quelle: GÄBLER

Doch bevor es losging, galt es, das Projekt mit der Verwaltung abzusprechen: Schnoor stellte schon vor zwei Monaten die „landgemacht“-Aktion dem Schashagener Bürgermeister vor. Rainer Holtz war spontan begeistert und hatte auch gleich das passende Feld im Angebot: Am Hermannshofer Weg bei Logeberg musste sowieso ein Knick angelegt werden. Damit war die Sache für alle Beteiligten klar.

Gemeindearbeiter Torben Schreiber (32) fuhr in den vergangenen zwei Wochen den Boden heran, organisierte Kipper und Bagger. Am Sonnabend rückten dann die Landjugend-Mitglieder an und setzten alle möglichen Arten Bäume und Sträucher: Hainbuchen, Kirschen, Ulmen, Schneeball-Sträucher, Birnen- und Apfelbäume.

Damit nicht das Wild kommt und sich an den jungen Trieben satt frisst, wurde auch gleich noch ein Zaun gegen den Verbiss gesetzt. Quelle: GÄBLER

Damit jetzt nicht das Wild kommt und sich über die jungen Triebe hermacht, wurde auch gleich noch ein Zaun gegen den Verbiss gesetzt. Gefeiert wurde abends aber auch noch: Bei einer Grillwurst stießen alle auf die geleistete Arbeit an.

Louis Gäbler

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