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Ostholstein Letzte Hürde für Wasserpark
Lokales Ostholstein Letzte Hürde für Wasserpark
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18:12 29.11.2017
Burgtiefe a. F

„Inkommunalisierung“ lautet das Zauberwort, um jetzt die letzten planungsrechtlichen Hürden zu überwinden. Konkret: Es ist eine Gebietsänderung notwendig, damit die Stadt Fehmarn dort – wo sommertags der aufblasbare Hindernisparcours die Touristen lockt – überhaupt planen kann.

Die Investoren: Malte Krummradt (l.) und André Tharmann. Quelle: Foto: Gjs

Ein durchaus kompliziertes Verfahren: Denn damit vergrößert die Kommune ihre gemeindeeigenen Flächen, wird jedoch nicht Eigentümerin der Wasserfläche. Klappt alles, dann erfolgt die Übergabe der Nutzungsberechtigung vom Land schleswig-Holstein an die Stadt Fehmarn.

Antrag liegt im Innenministerium

Dafür musste ein Antrag an die Kommunalaufsicht gestellt und über den Kreis Ostholstein an das Land weitergeleitet werden. Zwischenzeitlich liegt dieser Antrag bereits im Kieler Innenministerium zur Entscheidung vor, berichtete Mandy Cronauge (Fachbereich Bauen und Häfen) am Dienstagabend im Bau- und Umweltausschuss. Klar ist aber: Die Zuständigkeit für diese Fläche in der Ostsee bleibt weiterhin bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.

Dass die Stadt Fehmarn diesen etwas mühseligen Weg gegangen ist, hat einen triftigen Grund. Nur so erreicht das Projekt der beiden Investoren Malte Krummradt und André Tharmann, über das die LN wiederholt ausführlich berichtet haben, ihre planungsrechtliche Absicherung. Andere mögliche Hürden sind bereits überwunden, insbesondere die küstenschutzrechtliche Genehmigung durch das Land.

Steigerung der Attraktivität am Burger Südstrand

Das Projekt der beiden jungen Unternehmer hat für die Kommunen einen hohen Stellenwert. Denn der Tourismus-Ausschuss Fehmarn hat sich bereits vor rund einem Jahr für den „Viwa Wasserpark“ – und gegen einen zweiten Mitbewerber – entschieden, um eine Attraktivitätssteigerung am Burger Südstrand anzuschieben.

Bauausschuss-Vorsitzender Andreas Herkommer (SPD) betonte daher Dienstagabend: „Eine positive Entscheidung wäre bei den hohen Investionen nur fair, damit die Investoren weitermachen können.“

Krummradt und Tharmann haben rund 250 000 Euro investiert. Die Entscheidung im Bau- und Umweltausschuss fiel zu später Stunde einstimmig aus.

Diskussion, Beratung und Abstimmung dauerten gerade mal knapp fünf Minuten – dafür mussten bei einer prall gefüllten Tagesordnung die anwesenden Investoren fast drei Stunden ausharren. Doch wenn das Land jetzt noch grünes Licht gibt, können sie 2018 voll durchstarten.

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