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Ostholstein Teddy-Nachschub für die Sana-Klinik
Lokales Ostholstein Teddy-Nachschub für die Sana-Klinik
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14:32 26.03.2019
Die Lions Club-Vertreter Tim Kraushaar, Oliver Nöring und Michael Koch (v.l.) überbrachten den Krankenschwestern Jessica Buck, Kathrin Hollm und Dr. Bertram Illert (v.l.) weitere Trost-Teddys für ihre kleinen Patienten. Quelle: Ulrike Benthien
Eutin

Sie haben schon viele, viele Kinder beruhigt und abgelenkt: die Trost-Teddys, die der Lions Club Eutin seit 2012 auch an die Notfallambulanz der Sana-Klinik Eutin ausgibt. Über 5000 Kuscheltiere hat der Service-Klub seitdem insgesamt nicht nur an das Krankenhaus, sondern auch an Rettungsdienste, an Polizei und Feuerwehr geliefert – gekauft von Spenden, die in der Vorweihnachtszeit gesammelt wurden.

Mehr zum Thema:
Wie Plüschtiere kranken Kindern helfen.

Die Lions-Mitglieder haben auch 2018 wieder im Eingangsbereich von Discountern sowie im Malenter Weihnachtsdorf gestanden und für ihr Projekt geworben. Für fünf Euro gibt es eine Patenschaft für einen Plüschbären. Er bleibt beim Lions Club, der ihn später mit vielen anderen Bären-Kollegen weiterleitet. 300 bis 400 Kinder bekommen pro Jahr in der Sana-Klinik einen Trost-Teddy in den Arm gelegt, schätzt Dr. Bertram Illert, ärztlicher Direktor. Das kann zur Belohnung sein, weil sie sehr tapfer waren, es kann hilfreich sein, um ihre Gedanken von einem aufwühlenden Erlebnis abzulenken oder auch, um ihnen Angst zu nehmen: „Manchmal vielleicht auch vor unserem weißen Kittel“, sagt Bertram Illert.

200 neue Tröster für die Notfallambulanz

Weil die Klinik nicht genug Platz hat, um große Mengen der kleinen Tröster zu lagern, bringen die Lions-Mitglieder regelmäßig Nachschub. Tim Kraushaar (Präsident), Michael Koch (Vize-Präsident) und Oliver Nöring (Activity-Beauftragter) haben gerade wieder 200 Stück abgegeben. „Wir freuen uns bei unseren Besuchern immer sehr über das Feedback, das wir hier bekommen“, sagt Kraushaar. Jessica Buck und Kathrin Hollm aus der Notaufnahme konnten ganz aktuell von einem „Teddy-Einsatz“ berichten: Ein kleines Mädchen mit Kopfplatzwunde habe die Behandlung sehr geduldig und lieb über sich ergehen lassen und dafür unbedingt einen Kuschel-Teddy verdient.

Der Besuch mit Bären-Gefolge zog am Montag Aufmerksamkeit auf sich. Oma und Enkel, auf dem Weg zur Wochenstation, übernahmen sogleich eine Patenschaft und überreichten ihren Trost-Teddy für alle Fälle an einen neuen, gerade einen Tag alten Erdenbürger.

Ulrike Benthien

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