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Ostholstein Männerfreundschaft der speziellen Art
Lokales Ostholstein Männerfreundschaft der speziellen Art
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20:10 02.03.2018
Bitte der zuerst! Jochen Pries (r.) und Hauke Callsen sind die Protagonisten des Stückes „He toierst!“. Quelle: Fotos: Mb/hfr
Oldenburg

Eine Darmspiegelung zwingt Udo Eggert ins Krankenhaus. Ist das noch nicht schlimm genug, trifft er auf einen Bettnachbarn, der versucht, nett zu sein – eigentlich eine Katastrophe. Udo ist ein verbitterter Griesgram wie er im Buche steht und will eigentlich nur seine Ruhe. Aber für Menschenfreund Herrmann Langbehn ist das Glas immer halbvoll, er sieht in allem etwas Gutes, so auch in Udo.

Das Ensemble der Dwarslöper (v. l.): Kai Stark, Carina Vögele, Greta Fischer, Sandra Ender, Andreas Schöning, Thorsten Kobarg, Jochen Pries, Hauke Callsen, Thomas Wroblewski und Uschi Liebe.

Er macht es sich zur Aufgabe, ihm zu helfen, wieder ein glücklicher Mensch zu werden. Der gottesfürchtige Langbehn selbst hat sich aufgegeben, er möchte seiner geliebten, verstorbenen Frau folgen.

„Die Inszenierung beinhaltet zwei aufwändige Hauptrollen“, erläutert Spielleiterin Regine Wroblewski. Jochen Pries als Patient Eggert und Hauke Callsen als Herrmann Langbehn würden 90 Prozent des Stückes bestreiten. So wird schon seit Oktober eifrig geprobt und dies auch mehr als einmal die Woche. „Das ist schon eine gewisse Herausforderung, die unterschiedlichen Charakteren herauszustellen“, betont die Regisseurin und erläutert: „Beide haben ganz unterschiedliche Ängste. Mühsam und mit viel Streitpotential entsteht aber eine spezielle Verbindung zwischen den beiden.“ Nebenbei wird in der Komödie auch das heutige Krankenhaussystem und die Zwei-Klassen-Medizin skizziert. Kassenpatient Eggert trifft auf Privatpatient Langbehn, da nur noch ein Platz in einem Zwei-Bett-Zimmer frei war.

„Es steckt immer etwas Tiefsinn in unseren Geschichten und gibt Momente zum Nachdenken, aber in allererster Linie soll es lustig und unterhaltsam sein“, sagt Regine Wroblewski, die als Autorin Ideen sammelt und alltägliche Erfahrungen einbringt, bevor ein abendfüllendes Stück entsteht. „Hier habe ich gedacht, es kann was werden.“

Und die Messlatte liegt schon jetzt hoch. Eine befreundete Theatergruppe aus dem Münsterland hat Wroblewskis Vorlage bereits umgesetzt. „Und wir waren natürlich auch dort und haben es uns angeschaut.“ Ein positiver Effekt sei, dass man so ein paar Requisiten bekommen habe. Darüber hinaus arbeitet eine der Darstellerinnen der „Dwarslöper“ in einem Krankenhaus, das für die Kulisse zwei Patientenbetten und ein Infusionsständer zur Verfügung stellte.

Neben Jochen Pries und Hauke Callsen sind diesmal auch wieder Greta Fischer, Sandra Ender, Uschi Liebe, Carina Vögele, Kai Stark, Andreas Schöning, Thorsten Kobarg und Thomas Wroblewski auf der Bühne zu sehen. Marlis Schmütz (Toseggersch) und Anneliese Kinser (Inspizienz) vervollständigen das Oldenburger Team.

Von Markus Billhardt

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