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Ostholstein Kreuzfelder Feuerwehr feiert Richtfest
Lokales Ostholstein Kreuzfelder Feuerwehr feiert Richtfest
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17:02 27.06.2019
Anlässlich des Richtfestes für das neue Feuerwehrgerätehaus stehen die drei Autos schon mal vor der Fahrzeughalle, in der sie ab Mitte September einsatzbereit parken können. Quelle: Dirk Schneider
Malente

Die Fahrzeughalle steht, über dem Dachstuhl des Sozialtrakts hängt ein grüner Kranz. Das neue Feuerwehrhaus in Kreuzfeld hat sichtbare Formen angenommen. Handwerker, Bauherren und künftige Nutzer feierten jetzt Richtfest.

Die Baumaßnahmen für die tragenden Funktionen des Gebäudes seien nun vollendet, erklärte Malentes stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Förster (CDU). „Es war ein langer Weg, den wir trotz einiger Hindernisse gemeinsam geschafft haben.“ Dabei erinnerte sie an die schwierige Planungsphase, bei der „die Suche nach einem geeignetem Standort zusätzliche Zeit in Anspruch genommen“ habe (mehr dazu lesen sie hier).

Entscheidung für Neubau auf der grünen Wiese

Während des langjährigen Planungsverfahrens hatte die Gemeindevertretung immer wieder unterschiedliche Standorte für einen Neubau, aber auch die Möglichkeit eines Ausbaus an alter Stelle diskutiert. Letztlich habe man sich mit der Entscheidung für den Neubau auf der grünen Wiese für die zukunftssichere Variante entschieden, sagte Wehrführer Andree Bendrich. Das künftige Einsatzzentrum wird Einsatzzentrum für derzeit 34 Aktiven der Kreuzfelder Wehr. Das neue Haus entspreche den aktuellen gesetzlichen Vorgaben, erklärte Bendrich. So seien die Wege für die ankommenden und ausrückenden Einsatzkräfte getrennt, was in dieser hektischen Phase für mehr Schnelligkeit und Sicherheit sorge. Dabei stünden den Feuerwehrleuten künftig nicht nur ein Umkleideraum zum Anlegen der Schutzausrüstung vor dem Einsatz, sondern auch Sanitärräume mit Duschen und Toiletten zur Verfügung.

Zahlreiche Besucher waren gekommen, um mit den Handwerkern das Richtfest für das neue Feuerwehrgerätehaus in Kreuzfeld zu feiern. Quelle: Dirk Schneider

Aktuell ziehen sich die Kreuzfelder Feuerwehrleute auf engstem Raum in einer Fahrzeughalle um, die eigentlich schon für das Hilfslöschfahrzeug zu klein ist (mehr dazu lesen Sie hier). Hinzu kommt künftig auch ein Schulungsraum, der für Besprechungen und Unterrichtseinheiten genutzt werden soll. Während der rund 240 Quadratmeter große Sozialtrakt als Massivbau aus Stein und Kerndämmung entstanden ist, besteht die 260 Quadratmeter große Halle aus einer Stahlkonstruktion, die mit Sandwich-Elementen verkleidet wurde, erklärte Bauamtsleiter Fred Knaack. Aus diesem Grund habe man auch relativ kostengünstig einen vierten Stellplatz realisieren können, der für die Lagerung von Übungsmaterial und Ausrüstungsgegenständen genutzt werden soll.

Einweihung im Herbst

Aktuell liegt die Kostenschätzung laut Knaack bei 1,3 Millionen Euro. Rechne man das Inventar mit 35 000 Euro und die Ertüchtigung des Meinsdorfer Wegs im unmittelbaren Zufahrtsbereich von der Dorfstraße mit etwa 60 000 Euro hinzu, werde man bei rund 1,4 Millionen Euro landen, rechnete der Bauamtsleiter vor. Sämtliche Arbeiten sollen bis Mitte September abgeschlossen werden, sodass man wahrscheinlich zeitnah Anfang Herbst die Einweihung feiern könne. Quasi im Vorgriff auf dieses große Fest wünschten Dachdeckermeister Patric Bartels und Zimmermannsgeselle René Schlünzen dem Haus und den Nutzern mit dem traditionellen Richtspruch eine segensreiche Zukunft.

Schwerpunktwehr

Die Feuerwehr Kreuzfeld ist eine Schwerpunktwehr der Gemeinde Malente, die aufgrund der Lage südlich der Bahnstrecke Kiel–Lübeck stets für Einsätze in diesem Bereich des Zentralorts Bad Malente-Gremsmühlen mit ausrückt. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, verfügen die 34 Aktiven mittlerweile über ein modernes Hilfslöschfahrzeug (Baujahr 2016), ein aktuelles Tragkraftspritzensonderfahrzeug (Baujahr 2018) sowie einen Mehrzweckwagen (Indienststellung 2019). Das alte Gerätehaus, das nur einem Stellplatz und keine Sanitärräume bietet, sollte eigentlich schon vor drei Jahren durch einen Neubau ersetzt werden.

Dirk Schneider

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