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Ostholstein Malente ehrt das Ehrenamt: Otto Lepin erhält Bürgerpreis
Lokales Ostholstein Malente ehrt das Ehrenamt: Otto Lepin erhält Bürgerpreis
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17:00 13.01.2020
Otto Lepin (2.v.r) erhielt im Beisein seiner Frau Antje den Bürgerpreis der Gemeinde Malente von Bürgervorsteher Rainer Geerdts (l.) und Bürgermeisterin Tanja Rönck (r.). Quelle: Arne Jappe
Malente

Die Verleihung des Bürgerpreises ist der Höhepunkt beim Neujahrsempfang der Gemeinde Malente im Haus des Kurgastes. Bürgervorsteher Rainer Geerdts (CDU) und Bürgermeisterin Tanja Rönck (parteilos) ehrten am Sonnabend Otto Lepin – einen Mann der vielen Ehrenämter. Unter dem Applaus des prall gefüllten Kursaales war Lepin sichtlich bewegt.

Lepin wurde nie müde im Ehrenamt

Angefangen hatte Lepin Anfang der 60er Jahre im Handballsport. Dort war er Jugendwart beim SV Eutin 08 und im Vorstand des Kreishandballverbands – erst als Schriftwart und später als Schatzmeister. Im Jahr 1973 wurde er für insgesamt 36 Jahre Kassenwart beim SV Eutin 08.

Doch nicht nur der Sport war eine Herzensangelegenheit für Otto Lepin: 20 Jahre war er ehrenamtlich als Vorsitzender des Schulvereins der Haupt- und Realschule Malente tätig. Noch heute ist er für die Kassenführung des Schulvereins verantwortlich.

Mit Geld konnte Lepin schon immer: 42 Jahre war er bei der Sparkasse Ostholstein angestellt. Zudem bekleidete er noch das Amt des Kassenwartes bei der Lenter Gill oder zeigte Gästen die Holsteinische Schweiz als Busbegleiter. Im Anschluss an die Ehrung bedankte sich Otto Lepin in seiner Rede: „Ehrenamt kann Spaß machen und ist keine Last.“

Bürgermeisterin Rönck zieht positive Bilanz

Zuvor nutzte Bürgermeisterin Tanja Rönck den Anlass, um die Bürger der Gemeinde über das abgelaufene Jahr zu informieren und zeitgleich einen Ausblick auf 2020 zu geben. „Für mich ist es ein besonderer Rückblick, nach nunmehr drei Jahren im Amt“, sagte Rönck.

Unter dem Motto „Unser Malente 2030“ wurden zahlreiche Projekte wie der Kindergarten- und Schulneubau, die Sportgemeinde Malente oder auch die Städtebauförderung weiter angeschoben. Ein ganz großes Thema in der Gemeinde wird 2020 die Klimaentwicklung sein. „Kinder und Jugendliche nehmen an Demonstrationen teil, mit Recht, um auf den Umweltschutz aufmerksam zu machen“, erklärt Rönck.

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Sie mahnte aber auch, dass man nicht glauben sollte, dass nur Deutschland das Klimaproblem alleine lösen kann –und auch nicht mit Hysterie oder Klimanotständen. „Vielmehr brauch es einen kühlen Kopf, konsequente und bedarfsgerechte Umsetzungen vom Klimaschutz“, sagte Tanja Rönck, wofür sie viel Applaus erntete.

Wir müssen endlich die Zukunft wagen

Aber auch mahnende Worte gab es von der Bürgermeisterin. Zu viele Vorschriften würden ihr zufolge zu Verzögerungen führen. Der Radweg an der L163 verzögere sich, da allein sechs Varianten für den Bereich des Kerbtals unterhalb von Nüchel geprüft würden. „Oder ob der Radweg auf der rechten oder linken Seite gebaut werden soll“, sagte Rönck.

Es sei nur ein Beispiel von vielen. Rönck ermutigte die Behörden und Planer zu mehr Mut bei Entscheidungen. „Wir müssen endlich die Zukunft wagen“, sagte sie und erhielt nochmals eine Menge Applaus.

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