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Ostholstein Malenter Bürgerpreis für Johannes Filke
Lokales Ostholstein Malenter Bürgerpreis für Johannes Filke
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20:10 09.01.2017
Malentes Bürgervorsteher Rainer Geerdts (l.) und Bürgermeisterin Tanja Rönck übergeben Johannes Filke die Urkunde. Quelle: Foto: Dirk Schneider
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Malente

Die Verleihung des Bürgerpreises ist traditionell der Höhepunkt des Neujahrsempfangs der Gemeinde Malente. Bürgervorsteher Rainer Geerdts (CDU) und Bürgermeisterin Tanja Rönck (parteilos) ehrten den 84-jährigen Johannes Filke für sein ehrenamtliches Lebenswerk. „Johannes Filke hilft Menschen, die nicht wissen, wie es im Arbeitsleben weitergehen soll“, sagte Geerdts in der Laudatio. So habe der Sozialversicherungsfachangestellte, der 1974 mit seiner Familie nach Malente kam, die Geschäftsstelle der Barmer Ersatzkasse übernahm und ausbaute, seine berufliche Kompetenz stets auch in sein ehrenamtliches Engagement einfließen lassen. „Johannes Filke steht den Menschen mit seinem Wissen über den Dschungel an Möglichkeiten, die das Sozialversicherungsgesetz offenbart, zur Seite“, sagte Geerdts. In 37 Jahren habe Filke jährlich über 200 Beratungen getätigt, insgesamt also rund 7400 Bürgern zur Seite gestanden.

Pfarrer Bernd Wichert wies darauf hin, dass wichtige Hilfe in sozialen Versicherungs-, aber auch in allgemeinen Fragen mit Filkes Gesicht verbunden sei. Er dankte dem Geehrten für mehr als 30 Jahre Arbeit im Kirchenvorstand.

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Bürgermeisterin Tanja Rönck nutzte den Empfang für die ebenfalls traditionellen Programmpunkte Rückblick und Vorschau, die teilweise eng verknüpft seien. So wurde im Frühjahr 2016 mit der Gründung der Breitbandsparte im Zweckverband Ostholstein der Grundstein für ein schnelles Glasfaser-Internet gelegt. „Jetzt läuft die Suche nach einem Netzbetreiber“, sagte die Bürgermeisterin. „Die Auswahl soll bis Herbst 2017 abgeschlossen werden.“ Im Sommer sei das Bürgerbüro eröffnet worden, das mittlerweile als positiver Anlaufpunkt gesehen und genutzt werde. Ein weiter wichtiger Punkt sei – auch für sie persönlich – die Bürgermeisterwahl gewesen. Mit der feierlichen Verabschiedung von Michael Koch, der nach 20 Jahren an der Spitze der Verwaltung in den Ruhestand ging, sei eine echte Ära zu Ende gegangen, stellte Rönck fest und dankte dabei ihrem Vorgänger, der die Veranstaltung aus der zweiten Reihe genoss.

Auf der Agenda für 2017 stehe nach dem GLC-Ausstieg zunächst die Organisation neuer Strukturen für den Tourismus. „Wir müssen dabei den Tourismus nicht neu erfinden, sondern nur festlegen, wer künftig was macht.“ Eine weitere Herausforderung sei der geplante Neubau des Schulzentrums, mit dem man die Zeichen der Zeit gesetzt und erkannt habe. „Eine energetische Sanierung wäre eine unnötige Geldausgabe, weil die künftigen Anforderungen nicht mit gedämmten Fassaden und dichten Fenstern zu lösen sind", erklärte Rönck mit Blick auf „Inklusion“, „Barrierefreiheit“ und „erhöhten Raumbedarf“.

„Jeder Euro, der hier investiert wird, wird sich auszahlen“, warb sie trotz der angespannten finanziellen Situation der Gemeinde für eines von mehreren Großprojekten. Ein weiteres Vorhaben sei der Zukunftsprozess 2030. „Wir haben die Chance, aus der Randlage eine Stärke zu machen“, sagte Rönck. Und dabei könne und sollte jeder mitmachen. dis

LN

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