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Ostholstein MdB Ingo Gädechens zieht Bilanz für 2018
Lokales Ostholstein MdB Ingo Gädechens zieht Bilanz für 2018
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16:17 28.12.2018
Ingo Gädechens zieht Bilanz für 2018. Quelle: HFR
Ostholstein

Die politische Arbeit in Berlin, die Kommunalpolitik in Ostholstein, Truppenbesuche in Afghanistan und Eutin – zum Jahresende blickt Ingo Gädechens, CDU-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter für Ostholstein und Nordstormarn, zurück. Sein Fazit: „2018 war ein überaus forderndes Jahr. Der Blick auf die politische Großwetterlage macht aber deutlich, dass die Situation nicht einfacher werden dürfte.“

„Nach einer sechs monatigen Hängepartie und der Wiederwahl von Angela Merkel zur Bundeskanzlerin konnte die politische Arbeit endlich wieder beginnen“, sagt der Fehmaraner in seinem Jahresrückblick. Allerdings hätten viele „gute Weichenstellungen“ wie die Einführung des Baukindergelds, die Ausdehnung der Mütterrente oder die Verbesserungen im Pflegebereich zu geringe öffentliche Resonanz gefunden.

Auch für Gädechens persönlich hätte das ablaufende Jahr gravierende Änderungen mit sich gebracht. Er freue sich, erneut als Obmann in den Verteidigungsausschuss entsandt worden zu sein. Darüber hinaus sei er als einziger Abgeordneter aller Fraktionen aus Schleswig-Holstein Mitglied im Haushaltsausschuss. Außerdem bleibe er als Vertreter eines der tourismusintensivsten Regionen Deutschlands stellvertretendes Mitglied im Tourismusausschuss.

Als neuer Haushälter habe er sich schnell in die neue Aufgabe einarbeiten müssen. Besonders freue es ihn, dass 1,6 Millionen Euro für Denkmäler in Ostholstein bereitgestellt wurden. Im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms erhalte das Schloss Eutin 400.000 Euro, die Sankt-Jürgen-Kirche in Grube zu den bereits erhaltenen Mitteln weitere 110.000 Euro. Ein großes Sanierungsprojekt sei die Sankt-Laurentius-Kirche in Süsel, die 1,09 Millionen Euro erhalte.

Zudem könne das Umwelthaus in Neustadt-Pelzerhaken erweitert und modernisiert werden. Insgesamt vier Millionen Euro habe er für dieses Projekt beantragt – somit werde der Bund die Gesamtkosten zu 100 Prozent übernehmen.

Auch im Bereich von Investitionen in die Infrastruktur und Bildung habe es Gädechens zufolge gute Neuigkeiten gegeben: So sei es gelungen, Gelder für den barrierefreien Umbau der Bahnhöfe Sierksdorf und Neustadt zur Verfügung zu stellen. Gädechens weiter: „Über neun Millionen Euro fließen aus dem Haushalt 2018 in die Sanierung von vier Schulen im Kreisgebiet. Profitieren wird zunächst davon das Küstengymnasium Neustadt, die Grund- und Gemeinschaftsschule Pönitz, die Ostsee-Grundschule in Scharbeutz sowie die Gemeinschaftsschule in Malente.“

Auch kleinere Anliegen unterstütze der Bund finanziell: 70.000 Euro gebe es zusätzlich für Pattdeutsch-Projekte, mit knapp 100.000 Euro wird „ClassicalBeat“ unterstützt. Weitere 70.000 Euro erhält das Projekt „Landkunststück“, das mit Skulpturen und Installationen den gesellschaftlichen Dialog zwischen der Landwirtschaft und den Verbrauchern anregen möchte.

Gädechens weiter: „Im Sommer besuchte ich die Rettbergkaserne in Eutin. Die Sanierung der Liegenschaft schreitet mir insgesamt zu langsam voran. Leider gibt es am Standort Eutin eine Verkettung vieler unglücklicher Umstände. Für die Soldaten ist es besonders bitter, dass die Umsetzung der dringend erforderlichen Sanierung eine derart lange Zeit in Anspruch nimmt.“

Ein entscheidendes Thema für die Lebensqualität in Ostholstein sei laut Gädechens auch die medizinische Versorgung und hier spricht er die Übernahme der Sana-Kliniken durch Ameos an. Als Mitglied im Ameos-Regionalbeirat werde er mit seiner Kreistagsfraktion die Strukturmaßnahmen aufmerksam begutachten. Gädechens: „Ziel muss es sein, im Kreis eine exzellente und verlässliche medizinische Versorgung zu gewährleisten.“  

lg

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