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Ostholstein Grundsteinlegung für Neustädter Wohnprojekt
Lokales Ostholstein Grundsteinlegung für Neustädter Wohnprojekt
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18:19 25.10.2018
Grundsteinlegung für den Neubau (v. l.): Michaela Kersting (Leiterin des Karl-Schütze-Heims), Mirko Spieckermann (Bürgermeister), Oliver Jansen (zukünftiger Bewohner), Alfred Grüter (Kreis Ostholstein) und Christine Strenger (zukünftige Bewohnerin).
Grundsteinlegung für den Neubau (v. l.): Michaela Kersting (Leiterin des Karl-Schütze-Heims), Mirko Spieckermann (Bürgermeister), Oliver Jansen (zukünftiger Bewohner), Alfred Grüter (Kreis Ostholstein) und Christine Strenger (zukünftige Bewohnerin). Quelle: Sebastian Rosenkötter
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Neustadt

 Ein eigenes Zimmer, mehr Selbstbestimmung und die Möglichkeit, spontan in die Stadt zu gehen – all das sollen die 21 zukünftigen Bewohner bekommen. Das 2,6 Millionen Euro teure Projekt der Lebenshilfe-Werk gGmbH kommt gut voran. Nun wurde der Grundstein des Hauses für Menschen mit geistiger Behinderung gelegt.

Michaela Kersting, Leiterin des Karl-Schütze-Heims, ist froh, dass ein Teil ihrer Bewohner höchstwahrscheinlich Ende 2019 wird umziehen können. „In der Regel haben Menschen mit Behinderungen nicht die Wahl, wo sie einziehen und mit wem“, betonte sie. Bürgermeister Mirko Spieckermann (parteilos) schob hinterher: „Die Menschen ziehen in eine attraktive und lebhafte Umgebung“. Geplant ist, dass eine Art Treffpunkt im Erdgeschoss entsteht. Dort könnten sich Nachbarn mit Bewohnern treffen. Auch kann der Raum für Familienfeiern und andere Veranstaltungen genutzt werden.

Alfred Grüter, Fachbereichsleiter Soziales, Jugend, Bildung und Sport, lobte die gute Zusammenarbeit und das Durchhaltevermögen der Verantwortlichen. Bereits seit August 2015 habe es erste Überlegungen gegeben, einige der Bewohner anders unterzubringen. Dies sei nun möglich.

Sebastian Rosenkötter