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Ostholstein Neue Sundquerung: Tunnel-Varianten vor dem Aus
Lokales Ostholstein Neue Sundquerung: Tunnel-Varianten vor dem Aus
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19:24 04.11.2019
Die Fehmarnsundbrücke verbindet seit 1963 Fehmarn mit dem Festland. Auch Radfahrer können sie überqueren. Quelle: Sebastian Musolf
Fehmarn

Was passiert mit der Fehmarnsundbrücke? Diese Frage beschäftigt die Deutschen Bahn und der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV). Derzeit sind noch acht Varianten – mit und ohne Weiterbetrieb der fast 60 Jahre alten Brücke – im Gespräch.

So werde über getrennte Brücken für Straßen- und Schienenverkehr, kombinierte Brücken sowie Absenk- und Bohrtunnel diskutiert. Ein Trend sei jedoch schon absehbar, sagte Bahnsprecher Peter Mantik. „Beide Bohrtunnel-Varianten seien aufgrund des komplizierten Baugrundes sowie der langen Bauzeiten im Moment nicht auf den vordersten Plätzen.“

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Bereits im November sollte eigentlich eine Entscheidung über die Zukunft der Sundbrücke verkündet werden. Doch das scheint sich nun zu verzögern. Das Projektteam aus DB und LBV verweist auf bisherige Ergebnisse: „Die Entscheidung für oder gegen das Bauwerk ist komplizierter als angenommen. Sollte die Fehmarnsundbrücke langfristig weiter genutzt werden, dann aber ausschließlich für die langsamen Straßenverkehre sowie Fußgänger und Radfahrer.“

Wie die Zukunft für die Fehmarnsundbrücke aussehen wird, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Dann wird auch ein Runder Tisch bestehend aus Vertretern der Region am Auswahlprozess beteiligt. „Die breite Öffentlichkeit wird auf Wunsch der Region nach dem nächsten Dialogforum am 28. November über die acht Hauptvarianten informiert“, sagte Mantik. „Ein Termin hierfür befindet sich in der Abstimmung.“

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Eine neue Querung über den Fehmarnsund ist notwendig, weil die Fehmarnsundbrücke nicht dem Verkehr der Zukunft gewachsen ist und die zukünftigen Lasten der Güterzüge und des Straßenverkehrs nicht tragen kann.

„Ziel des Projektteams ist weiterhin, bis zum Jahreswechsel gemeinsam mit der Region eine Vorzugsvariante ermittelt zu haben“, erklärte der Bahnsprecher. „Diese Vorzugsvariante wird dann vom Bundes-Verkehrsministerium geprüft.“

Von LN

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