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Ostholstein Neugestaltung der Promenade geht weiter
Lokales Ostholstein Neugestaltung der Promenade geht weiter
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07:00 26.09.2019
Der erste Teilabschnitt der neu gestalteten Promenade und ein neuer Abenteuerspielplatz wurden in Großenbrode bereits eröffnet. Jetzt beginnt der zweite und längste Bauabschnitt. Quelle: Markus Billhardt
Großenbrode

Am 7. Oktober gehen am Strand von Großenbrode die Bauarbeiten weiter. Die Neugestaltung der Promenade wird dann mit dem längsten Abschnitt fortgesetzt. Das hat Touristikchef Ubbo Voss jetzt auf der Gemeindevertretersitzung im Sportlerheim bekannt gegeben. Um die höheren Kosten für das Projekt abzusichern und die Förderung nicht zu gefährden, musste die Gemeinde aber einen Nachweis über den Eigenanteil erbringen.

Höhe der Förderung noch unklar

„Den Förderantrag zu den gestiegen Baukosten haben wir gestellt“, sagte Bürgermeister Jens Reise (CDU). Er sei guter Dinge. Ob es allerdings die maximalen 70 oder nur 60 Prozent würden, sei noch die Frage. Aber die Unterstützung des Landes an sich sehe er nach Gesprächen mit Kiel nicht gefährdet. „Eine Voraussetzung, die auch die IB.SH (Investitionsbank Schleswig-Holstein) gefordert hat, war, dass die Gemeinde in der Lage ist, die Eigenkosten zu stemmen“, sagte Jens Reise. Er machte aber deutlich, Großenbrode sei finanzstark genug, um das Projekt entsprechend „wuppen“ zu können.

Neun Millionen Euro soll die Neugestaltung kosten. Für eine Million Euro wurden bereits ein neuer Abenteuerspielplatz und etwa 200 Meter Promenade errichtet und im Mai freigegeben. „Dieses Stück zeigt, wie es später einmal aussehen wird“, sagte der Bürgermeister damals. Jetzt werde dort der südliche Bereich von der Mole bis zum Seebrückenvorplatz komplett und auf der anderen Seite des Platzes die Erlebnis-Promenade bis zur Apartmentanlage „Vier Jahreszeiten“ fertiggestellt. Dieser zweite Bauabschnitt verschlingt etwa 4,9 Millionen Euro. In einem Jahr soll dann als dritter Bauabschnitt der Seebrückenvorplatz folgen.

Dorfentwicklungskonzept wird präsentiert

Darüber hinaus berichtete Jens Reise, dass das Dorfentwicklungskonzept in den Endzügen stecke und Ende des Jahres in der Gemeindevertretung vorgestellt werde. Mit der Vorlage kann die Gemeinde dann weitere Projekte wie die Umgestaltung des Dorfplatzes mit dem Wiederaufbau der Alten Schmiede in Angriff nehmen und auch hierfür Fördermittel beantragen. Ein Verkehrskonzept, das beispielsweise die Schaffung von Parkraum, 30er-Zonen, eine Entlastungsstraße parallel zum Sportplatz oder die Absenkung von Bordsteinen enthalte, könne mit dem Dorfentwicklungskonzept ebenfalls in Fahrt gebracht werden.

Auf der Sitzung wurde zudem festgelegt, dass die Feuerwehr ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug bekommen soll. Geplant ist, das vorhandene Löschfahrzeug, Baujahr 1992, zu ersetzen. Zunächst ist aber nach Ermittlung der Kosten, die im Haushalt 2020 eingestellt werden sollen, der Antrag auf Förderung beim Kreis Ostholstein einzureichen. „Unsere Feuerwehr ist personell gut aufgestellt, daher verwöhnen wir sie auch ein bisschen“, sagte Reise mit einem Augenzwinkern.

Eindeutiges Votum für den ICE-Halt

Ganz klar positioniert haben sich die Kommunalpolitiker für einen möglichen ICE-Halt Großenbrode/Heiligenhafen im Rahmen der Hinterlandanbindung zur festen Fehmarnbeltquerung (die LN berichteten). Mit einem einstimmigen Grundsatzbeschluss haben sich die Gemeindevertreter für die Aufwertung des Haltepunkts bei Mittelhof zu einem Fernhaltebahnhof ausgesprochen. In diesen Tagen wird außerdem über die Varianten der Fehmarnsundquerung intensiv mit den Vorhabenträgern diskutiert. Eine öffentliche Veranstaltung dazu soll es im Oktober nach den Herbstferien geben.

Von Markus Billhardt

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