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Ostholstein Neustadt startet Kampf gegen Einwegbecher
Lokales Ostholstein Neustadt startet Kampf gegen Einwegbecher
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14:16 28.05.2019
Mehrweg statt Einweg: Ganz vorne mit dabei ist die 2016 gegründete Recup GbR, die auf ein Pfandbechersystem setzt. Quelle: Recup (HFR)
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Neustadt

Das Neustädter Stadtmarketing greift einen Antrag der Grünen auf. Im März hatten diese im Tourismus-Ausschuss die Prüfung eines Mehrwegbecher-Systems angestoßen. Ziel ist es, die enorme Zahl an Einwegbechern – vor allem für Kaffee – zu reduzieren. Darauf aufbauend gibt es am Dienstag, 4. Juni, eine Veranstaltung, bei der möglichst viele Neustädter für das Thema sensibilisiert werden sollen.

Hunderttausende Becher schaden der Umwelt

Stadtmarketing-Leiterin Andrea Elisabeth Brunhöber betont, dass in Deutschland stündlich rund 320 000 Becher verbraucht würden und bezieht sich dabei auf Zahlen der Deutschen Umwelthilfe. „In der Regel erhält der Coffee-to-go-Kunde seinen Kaffee zum Mitnehmen in einem Becher aus Papierfasern, der innen hauchdünn mit Kunststoff beschichtet ist. Diese Beschichtung verbraucht viel Rohöl und macht die Entsorgung problematisch“, erläutert Brunhöber.

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Auch Scharbeutz diskutiert das Mehrwegsystem

Das Treffen am 4. Juni steht unter dem Motto „Neustadt in Holstein bechert um ...“. Insbesondere diejenigen, die täglich Einwegbecher verkaufen, sollen vorbeischauen. Ab 18.30 Uhr wird Andreas Fey von der Hansestadt Lübeck über die Einrichtung des Recup-Systems in Lübeck berichten. Ebenfalls eingeladen ist Recup-Geschäftsführer Florian Pachaly, der das Mehrwegbecher-System vorstellen wird. In Scharbeutz gab es bereits vor wenigen Tagen eine ähnliche Veranstaltung.

Anmeldungen für die Veranstaltung sind beim Stadtmarketing unter der Telefonummer 045 61/539 91 17 möglich.

Sebastian Rosenkötter