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Ostholstein Neustädter Grüne wollen Klimanotstand: Das sind ihre Forderungen
Lokales Ostholstein Neustädter Grüne wollen Klimanotstand: Das sind ihre Forderungen
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15:30 21.08.2019
Hunderte Schüler demonstrieren am 15. März in Eutin für mehr Klimaschutz und einen schnellen Kohleausstieg. Quelle: Sebastian Rosenkötter
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Neustadt

Die Neustädter Grünen-Fraktion greift ein aktuell weltweit dominierendes Thema auf – den Klimaschutz. Am 28. August tagt der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss. Ab 18 Uhr geht es in der Mensa der Gemeinschaftsschule um den Ausruf des Klimanotstands. Der Antrag der Grünen umfasst mehrere Punkte.

Das fordert der Grünen-Chef

Michael Böckenhauer von den Neustädter Grünen.

Unter anderem soll sich der Ausschuss dafür aussprechen, dass die Stadtverordnetenversammlung aufgefordert wird, den Klimanotstand zu erklären sowie anzuerkennen, dass die „bisherigen Maßnahmen und Planungen nicht ausreichen, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen“, fordert der Fraktionsvorsitzende Michael Böckenhauer. Darüber hinaus soll die Stadt in Zukunft bei jeder Entscheidung die Auswirkungen auf das Klima berücksichtigen und darstellen. Zudem wird Bürgermeister Mirko Spieckermann aufgefordert, eine Klimaschutzleitstelle einzurichten und einen Klimaschutzmanager einzustellen. Letzterer soll federführend ein Klimaschutzkonzept für die Stadt Neustadt entwickeln. Zu guter Letzt soll Spieckermann – so die Grünen – jährlich öffentlich über die Fortschritte und die Schwierigkeiten bei der Reduktion der Emissionen Bericht erstatten.

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Klimanotstand: So reagieren Ostholsteiner Kommunen

Das Thema Klimaschutzwar in den vergangenen Monaten sehr präsent. Im Kreis Ostholstein wurde teilweise der Klimanotstand anerkannt.

Die Eutiner Stadtvertretungerklärte Ende Juni den Klimanotstand. Dieselfahrzeuge sollen abgeschafft werden. Was sonst so geplant ist, steht hier.

Fehmarn will bis 2030 klimaneutral werden.In Neustadt wurde ein Antrag der Grünen abgelehnt.

Was junge Ostholsteinervon dem Thema halten,machten sie unter anderem mit einer Großdemo deutlich.

In Stockelsdorf
wurde vor der politischen Sommerpause heiß diskutiert.

Lübeck indes
hat den Klimanotstand beschlossen.

Von Sebastian Rosenkötter

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