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Ostholstein Burkhard Naß will Bürgermeister werden
Lokales Ostholstein Burkhard Naß will Bürgermeister werden
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17:49 15.02.2019
Burkhard Naß (56, parteilos) ist Büroleiter im Rathaus und kandidiert mit Unterstützung von CDU und FDP für das Amt des Oldenburger Bürgermeisters. Quelle: GÄBLER
Oldenburg

Spekuliert wurde in Oldenburg schon lange, wen CDU und FDP für die anstehende Bürgermeisterwahl ins Rennen schicken werden – nun ist es raus: Burkhard Naß, Büroleiter der Stadt Oldenburg und Werkleiter der Kommunalen Dienste. Der 56-Jährige tritt somit gegen seinen Arbeitskollegen Jörg Saba (52, ebenfalls parteilos) an, der Fachbereichsleiter im Oldenburger Rathaus ist und von SPD und Grünen unterstützt wird. Der neue Verwaltungschef wird am Tag der Europawahl (26. Mai) gewählt. Amtsinhaber Martin Voigt hat bereits erklärt, nicht mehr zu kandidieren (die LN berichteten).

Burkhard Naß ist Jahrgang 1963, aufgewachsen in Lübbersdorf, verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Er ist seit 45 Jahren Mitglied der Spielvereinigung Putlos (SpVgg), seit 20 Jahren deren Vorsitzender und zudem begeisterter Sportangler. Naß kennt die Verwaltungsarbeit aus den unterschiedlichsten Bereichen – der Diplom-Verwaltungswirt arbeitete von 1979 bis 2000 für den Kreis Ostholstein, anschließend als Fachbereichsleiter Bauen und Häfen für die Stadt Fehmarn und ist seit September 2014 Büro- und Werkleiter im Oldenburger Rathaus.

„Als vor Weihnachten bekannt wurde, dass Martin Voigt nicht mehr antreten will, begannen meine Überlegungen, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren“, sagte Naß beim Exklusiv-Pressegespräch mit den LN. Auch seine Frau habe gesagt: „Mach es, wir stehen hinter dir!“ Naß wird von der CDU und FDP unterstützt. Erster Stadtrat, Jens Junkersdorf (CDU), erklärte, dass der gemeinsame Kandidat langjährige Führungserfahrung habe, Großprojekte verantwortlich umgesetzt hätte, Fördermaßnahmen initiiert, begleitet und abgeschlossen habe und gut bei Kreis- und Landesbehörden vernetzt sei.

Hans-Jürgen Löschky und Dr. Henning Andrees sagten für die FDP, dass man mit Naß einen sehr guten Verwaltungsmann habe, der Personal führen, Sitzungen leiten und diese auch vorbereiten könne. Außerdem sei Naß durch seine Arbeit in der Region vernetzt und sorge dafür, die Verbindung Oldenburgs mit seinem Umland zu pflegen.

Große Aufgaben stehen an

Auf den neuen Bürgermeister warten große Aufgaben, die angepackt werden müssen – erstens: der Schulneubau und die Schulsanierung. Naß dazu: „Wir müssen die Schulen mitnehmen bei diesen Aufgaben und die Kommunikation vor und während der Bauphase pflegen. Dazu gehören auch Gespräche mit den Nachbargemeinden.“ Zweitens: die Städtebausanierung mit Marktplatz, Stadtpark, Verkehrskonzept und Oldenburger Wall. Naß: „Wir müssen auch bei diesem Thema neue Bürger erreichen, mitnehmen und insgesamt unsere Arbeit besser verkaufen.“ Entscheidend sei auch eine zeitnahe Umsetzung der Maßnahmen.

Wichtige Themen sind für den Büroleiter auch die Wirtschaftsförderung, der soziale Wohnungsbau – hier setzt er unter anderem auf externe Partnern –, der Tourismus, das Stadtmarketing und der Wochenmarkt. Naß: „Diesen Weg will ich mit den Bürgern beschreiten. Gemeinsam können wir die anstehenden Aufgaben schaffen. Ich vertraue in die Potenziale unserer Bürger, ihre Ideen, ihre Kreativität und ihr Engagement.“

Podiumsdiskussion im „Schützenhof“

Die beiden Kandidaten – Burkhard Naß und Jörg Saba – stellen sich bei einer Podiumsdiskussion am Freitag, 3. Mai, im „Schützenhof“ den Bürgern vor. Die Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

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