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Ostholstein Treffen der slawischen Museen findet in Oldenburg statt
Lokales Ostholstein Treffen der slawischen Museen findet in Oldenburg statt
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15:19 10.10.2019
Wie die Slawen vor über 1000 Jahren im heutigen Ostholstein lebten, zeigt das Oldenburger Wallmuseum an vielen Aktionstagen. Quelle: hfr
Oldenburg

Die Stiftung Oldenburger Wall richtet in diesem Monat – vom 22. bis 24. Oktober – das fünfte Treffen der slawischen Museen aus. Die Idee zur Zusammenarbeit der verschiedenen Museen kam vom Wendischen Freundes- und Arbeitskreis. Ein wesentlicher Motor war der am 27. September verstorbene LN-Redakteur Martin Fricke, der nach seiner beruflichen Zeit in Oldenburg in das Wendland gezogen war und die Anschubarbeit leistete.

Der erste Tagungsort im Jahr 2016 war dann auch das dortige Lüchow-Dannenberg. Es folgten Torgelow/Stettin, Bautzen und zuletzt Bärnau in der Oberpfalz. Nach dem aktuellen Anmeldungsstand werden beim Treffen in Oldenburg vertreten sein: das Rundlingsmuseum Wendland, die Burg Lenzen, Castrum Torgelowe, Ukranenland, Sorbisches Museum Bautzen, Regionalmuseum Neubrandenburg, Geschichtspark Bärnau, Museumsdorf Düppel, Heimatmuseum Dissen, Wendisches Museum Cottbus und natürlich das Oldenburger Wallmuseum.

Vorträge, ein Workshop und Exkursionen

Dr. Stephanie Barth vom Vorstand der Stiftung Oldenburger Wall hat das Treffen geplant und für die Gäste, die aus ganz Deutschland kommen, ein spannendes Programm und hochrangige Referenten organisiert. Für die Teilnehmer sind neben den fachlichen Vorträgen ein Workshop, Exkursionen und, wie es sich für die überlieferte slawische Gastfreundschaft gehört, eine gute Bewirtung geplant.

Der Vorsitzende der Stiftung Oldenburger Wall, Torsten Ewers, und seine Stellvertreterin, Dr. Stephanie Barth. Quelle: Gäbler

An den Vorträgen, die im Rahmen des Treffens gehalten werden, können interessierte Gäste teilnehmen. Die Tagung selbst ist jedoch nur für die gemeldeten Teilnehmer vorgesehen. „Wir freuen uns und sind sehr stolz, dass wir das Treffen der slawischen Museen hier ausrichten dürfen“, sagt Torsten Ewers, der Vorsitzende der Stiftung. „Den Teilnehmern bieten wir nicht nur ein tolles Programm, sondern werden ihnen auch Oldenburg und die Umgebung zeigen.“

Die Vorträge für die Öffentlichkeit

Dienstag, 22. Oktober, 17.15 Uhr:Dr. Matthias Maluck, „Inwertsetzung eines Weltkulturerbes“, im Gewerbezentrum in der Neustädter Straße.

Dienstag, 22. Oktober, 18 Uhr:Dr. Sönke Hartz, „Die Archäologie des Oldenburger Grabens“, im Gewerbezentrum in der Neustädter Straße.

Donnerstag, 24. Oktober, 9.15 Uhr: Bettina Kühnast, „Fahrstuhl in die Slawenzeit“, Bildungs- und Kulturzentrum in der Göhler Straße 56.

Von lg

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