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Ostholstein Ostholsteins schnelles Internet: Flächendeckender Glasfaserausbau kommt
Lokales Ostholstein Ostholsteins schnelles Internet: Flächendeckender Glasfaserausbau kommt
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14:11 15.11.2019
So sieht ein Kabelbündel aus Glasfaserkabeln aus. Quelle: Jan Woitas/dpa
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Sierksdorf

2800 Kilometer Glasfaser sollen verlegt werden. 29 Gemeinden machen mit. Das Glasfaserprojekt des Zweckverbandes Ostholstein (ZVO) mit dem Netzbetreiber TNG-Stadtnetz ist eines der größten Infrastruktur-Vorhaben im Kreis. Nach monatelanger Zitterpartie teilte ZVO-Sprecherin Manuela Hamann nun mit: „Am 7. November wurden hierfür alle Verträge für die Ausbaugebiete sowohl vom ZVO als auch von der TNG unterschrieben. Das heißt: Das flächendeckende Netz kommt.“

Tiefbauarbeiten in elf Gemeinden

Dadurch würden die Feinplanung sowie europaweite Ausschreibungen in den Fokus rücken. Ziel sei es, die Arbeiten in allen Gemeinden so zügig wie möglich abzuschließen. „So finden in elf dieser 29 Mitgliedsgemeinden die notwendigen Tiefbauarbeiten schon statt oder sind bereits abgeschlossen“, sagt Hamann. In fünf von acht Ausbaugebieten, in die die Gemeinden gruppiert worden seien, werde derzeit gebaut. „Bisher konnten über 200 Kilometer Leerrohre in der Trasse verlegt, etwa 4000 Hausanschlüsse gesetzt werden und mit der Glasfasermontage begonnen werden“, sagt die Sprecherin. Im Dezember sollen in der Gemeinde Süsel die ersten Kunden online gehen.

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Diese Gemeinden sind dabei

Folgende Gemeinden haben sich der Breitbandsparte angeschlossen: Ahrensbök, Altenkrempe, Beschendorf, Bosau, Dahme, Damlos, Göhl, Gremersdorf, Grömitz, Großenbrode, Grube, Harmsdorf, Heringsdorf, Kabelhorst, Kasseedorf, Kellenhusen, Lensahn, Malente, Manhagen, Neukirchen/Oldenburg, Ratekau, Riepsdorf, Scharbeutz, Schashagen, Schönwalde, Sierksdorf, die Stadt Fehmarn, Süsel und Wangels.

Projekt nicht im Alleingang bezahlbar

Die beteiligten Unternehmen betonen beide, dass das Projekt im Alleingang nicht zu stemmen gewesen wäre. „Die Kosten für eine Gemeinde wären viel zu hoch, der Planungs- und Koordinationsaufwand zu groß“, heißt es einer Mittelung von ZVO und TNG.

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Von Sebastian Rosenkötter