Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein Pansdorfer DRK-Ortsverein stimmt für Fusion mit Nachbarn
Lokales Ostholstein Pansdorfer DRK-Ortsverein stimmt für Fusion mit Nachbarn
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
20:10 16.03.2017
„Wir müssen sehen, dass wir durch den Zusammenschluss Synergien und neue Ideen entwickeln.“ Hannelore Paschke Vorsitzende DRK Pansdorf
Anzeige
Pansdorf

Ressourcen bündeln, aber die Eigenständigkeit bewahren: So stellt sich Hannelore Paschke die Zukunft des DRK-Ortsvereins Pansdorf vor. Die Vorsitzende möchte mit dem Ortsverein Ratekau-Sereetz fusionieren. Ob auch die Mitglieder sich einen Zusammenschluss vorstellen können, wurde neben Wahlen, Jahresberichten und Ehrungen bei der Jahresversammlung in Pansdorf diskutiert. Mit Erfolg: Die Aktiven votierten einstimmig dafür, mit dem Nachbarverein Gespräche über eine Fusion zu führen. Nun muss nur noch die Ortsgruppe Ratekau-Sereetz auf ihrer Jahresversammlung im Mai dafür stimmen – dann steht einem Gemeindeverband Ratekau nichts mehr im Wege.

„Wir wären dann der größte Verband im Kreis hinter Stockelsdorf“, sagte die 75-jährige Paschke, die ihr Amt aus Altersgründen abgeben möchte. „Ich habe ein gewisses Alter erreicht, wo Jüngere übernehmen sollten. Jetzt sind andere dran“, sagte die erfahrende DRK-Vorsitzende und ergänzte, dass die Jüngeren zugleich auch andere Ideen hätten. Ein Nachfolger findet sich in ihrem Verein nicht, so dass Paschke die Idee von der Fusion kam. Sie stellt sich vor, dass der Ortsvereinsvorsitzende von Ratekau-Sereetz, Ingo Prill, den Gesamtvorsitz übernimmt. „Der ist immerhin 25 Jahre jünger als ich“, sagte Paschke zu den Mitgliedern bei der Versammlung.

Anzeige

Bürgervorsteherin Gabriele Spiller, die unter anderem als Gast geladen war, befürwortete ebenfalls einen Zusammenschluss. „Ich kann mir gut vorstellen, dass eine Bündelung der Ressourcen Schwung für alle gibt“, sagte sie. Für den Fall, dass die beiden Vereine fusionieren, sicherte der neue DRK-Kreisvorsitzende Gerd Schuberth Hilfe zu. Er betonte, dass aufgrund sinkender Mitgliederzahlen eine gemeinsame Zukunft sinnvoll wäre. Zu diesem Schritt drängen würde er die Verbände allerdings nicht. Aber Schuberth sagte auch: „Es wäre ein Schritt, den man gehen sollte.“ Er wünschte Hannelore Paschke weiterhin Elan und Tatkraft.

Dann war es an den Mitgliedern zu entscheiden, ob Gespräche geführt werden sollen. Paschke wandte sich erneut an die Versammelten: „Wir müssen uns etwas einfallen lassen. Bei einem Zusammenschluss muss jedoch von beiden Seiten eine Eigenständigkeit erhalten bleiben." Dann votierten alle anwesenden 18 Stimmberechtigten Mitglieder dafür. Hannelore Paschke war froh über das Ergebnis. „Wir müssen sehen, dass wir durch den Zusammenschluss Synergien und neue Ideen entwickeln.“ Falls Ratekau-Sereetz sich auch für eine Fusion entscheidet, sollen „Wünsche und Erwartungen“ zusammengeführt werden, so Paschke.

Bevor die Diskussion um eine möglichen Fusion mit dem Nachbarverein startete, wurden Schatzmeisterin Angela Paschke und Kassenprüfer Manfred Arendt in ihren Ämtern wiedergewählt. Als zweiter Kassenprüfer löst Dieter Schlehahn Elida Sehrndt ab. Zudem wurden mit Elida Sehrndt, Ulla Schwennesen und Rosemarie Dammast drei weitere Delegierte benannt. Im Jahr 2016 hat der Ortsverein insgesamt 2624,5 Stunden aktiven Dienst geleistet.

Am Ende wurden Margareta Wilcken für fünf Dienstjahre und Manfred Arendt für 25 Jahre DRK-Mitgliedschaft mit Blumen und Marmelade beschenkt. Für besonderen Einsatz ehrte Hannelore Paschke auch Thomas Schikorr und Hans Brögner.

bz

Anzeige