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Ostholstein Planen, bauen, debattieren: Timmendorf bleibt lebhaft
Lokales Ostholstein Planen, bauen, debattieren: Timmendorf bleibt lebhaft
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12:36 29.12.2013
Ein Rekord fürs Guinness-Buch: Im Juli knoten Hunderte Menschen — auch Schauspieler Max Florian Hoppe (r.) — in Niendorf 10 615 Tüten zusammen, um auf die Gefahren durch Plastik-Müll hinzuweisen. Quelle: Maxwitat
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Timmendorfer Strand

In Timmendorfer Strand ist immer etwas los. Für Aufregung und Diskussionen sorgen vor allem Bau- und Tourismusprojekte. Im Zentrum der Aufmerksamkeit bleibt das Teehaus auf der Seeschlösschen-Brücke. Die Bauarbeiten beginnen im September, im November wird Richtfest gefeiert. Eröffnet werden soll es im Juni 2014. Investor Jürgen Hunke beteiligt sich mit einer Million Euro an dem Bau, die Gemeinde zahlt 890 000 Euro dazu. Fertig ist bereits der Seebrückenvorplatz in Niendorf, der Niendorfer Balkon, der im Mai eingeweiht wird. Geöffnet wird im August auch die sanierte Bergstraße, allerdings dürfen auf dem 200 000 Euro teuren Extra-Radweg Radfahrer aus Sicherheitsgründen nicht radeln.

Allerlei lang Vertrautes weicht in diesem Jahr. Im September beginnt der Abriss der Niendorfer Seebrücke, die Arbeiten an der Nachfolgerin liegen bisher sehr gut im Zeitplan, so dass einer Eröffnung im Juni 2014 nichts im Wege stehen dürfte. Abgerissen werden auch einige Gebäude auf dem ehemaligen Schierbaum-Gelände am Hemmelsdorfer See, wo die Besucher ab Sommer 2014 den neuen Erlebnis-Fischereihof finden sollen. Um die Fischerei geht‘s auch im künftigen Hafen-Zentrum im Niendorfer Hafen: Statt zwischenzeitlich geplanter Gastronomie sollen dort jetzt doch Ausstellungen und Informationen das Geschehen prägen.

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Mit all dem gut beschäftigt ist Joachim Nitz, der im Januar seinen Posten als neuer Geschäftsführer der Tourismus GmbH antritt. Wie viele Timmendorfer setzt auch er sich klar für die Beibehaltung der alten Bäderregelung ein, wenn auch vergebens — doch die Timmendorfer wollen auch in 2014 für die Sonntagsöffnung der Geschäfte in den Wintermonaten kämpfen. Engagiert zeigt sich die Gemeinde auch beim Raumordnungsverfahren im Zusammenhang mit der festen Fehmarnbelt-Querung. Anfang des Jahres wird der Motivationstopf für die Freiwillige Feuerwehr mit 20 000 Euro von der Gemeinde „angelegt“: Die Ehrenamtler sollen für ihre Einsätze mit vergünstigtem oder freiem Eintritt in Freizeiteinrichtungen belohnt werden. Im Dezember verkündet der neu gewählte Gemeinde-Wehrführer Stephan Muuss, dass in 2013 insgesamt 16 neue Mitglieder gewonnen worden sind. Deutlich mehr Frauenpower findet sich nach der Kommunalwahl im Mai in der Gemeindevertretung, wo jetzt nicht „nur“

Bürgervorsteherin Anja Evers, sondern sieben weitere Politikerinnen die Geschicke der Gemeinde mitgestalten. latz

LN