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Ostholstein Politik steht hinter Mehrgenerationenhaus
Lokales Ostholstein Politik steht hinter Mehrgenerationenhaus
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18:59 13.11.2018
In Timmendorfer Strand wird ein Grundstück für das geplante Mehrgenerationenhaus gesucht. Quelle: Sabine Latzel
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Timmendorfer Strand

Im Jahr 2016 wurde die Idee geboren – jetzt nimmt das geplante Projekt Mehrgenerationenhaus endlich Fahrt auf. Im Sozialausschuss in Timmendorfer Strand stellte Gudrun Banaski, Fachdienstleiterin Bildung, Sport und Familienangelegenheiten, das Konzept für das Gebäude vor. Bereits vor zweieinhalb Jahren wurde deutlich, dass Bedarf für betreutes Wohnen mit einer Tagespflege für überwiegend ältere Menschen in der Gemeinde besteht. Hinzu kam, dass die Kindertagesstätte der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde nicht mehr ausreichend Platz bietet. Ein Mehrgenerationenhaus mit einer Einrichtung für ältere Menschen und einer neuen Kita würde beides in Timmendorf vereinen. „Es könnte ein Leuchtturmprojekt für Timmendorfer Strand werden“, sagte Banaski.

Grundstück in der Hauptstraße 24 vom Tisch

Um die Planungen voranzutreiben, lag den Ausschussmitgliedern folgender Beschlussvorschlag vor: Für die Planung und Errichtung eines Mehrgenerationenhauses auf dem gemeindeeigenen Grundstück in der Hauptstraße 24 seien die planungs- und baurechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Trägerschaften und die Finanzierbarkeit des Vorhabens zu klären und die Ergebnisse dem Sozialausschuss zur weiteren Beratung vorzulegen, heißt es. Die Ausschussmitglieder zeigten sich dem Projekt offen gegenüber und standen einstimmig hinter dem Vorschlag.

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Jedoch mit einer Korrektur: Das Grundstück in der Hauptstraße 24, das wohl für eine Kita, einer Tagesbetreuung und Angebote für betreutes Wohnen zu klein ist, soll anders genutzt werden. Die Fraktionen einigten sich darauf, dass die Verwaltung beauftragt wird, nach geeigneten Grundstücken in der Gemeinde zu suchen.

Die Fachdienstleiterin für Bildung, Sport und Familienangelegenheiten in der Gemeinde Timmendorfer Strand, Gudrun Banaski. Quelle: Beke Zill

So rückte erneut ein Areal mit einem leer stehenden Gebäude mitten in Timmendorf in den Fokus, das seit mehr als zehn Jahren immer wieder zur Diskussion steht: Das Kurmittelhaus. Könnte an der Stelle ein Mehrgenerationenhaus entstehen? „Die Politik hat das Kurmittelhaus ins Gespräch gebracht“, erklärte Gudrun Banaski.

Beke Zill

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