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Ostholstein Polizei spendet mehr als 2000 Euro für krebskranke Kinder
Lokales Ostholstein Polizei spendet mehr als 2000 Euro für krebskranke Kinder
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18:11 29.08.2019
Nach dem Beachvolleyball-Turnier: Organisator Nicky Päsch (Polizeistation Timmendorfer Strand) überreicht den Scheck an Heidi Menorca (Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder). Quelle: Sabine Latzel
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Niendorf

Voller Einsatz auf dem Feld und für krebskranke Kinder und ihre Angehörigen: Polizisten, JVA-Bedienstete, Mitarbeiter der Gemeinden Timmendorfer Strand und Scharbeutz sowie Angehörige des Malteser Hilfsdienstes haben bei ihrem Beachvolleyball-Turnier in Niendorf über 2000 Euro zusammengespielt. Das Geld geht an die Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder.

Es war bereits das 19. Benefiz-Turnier im Dienste dieser guten Sache. 23 Mannschaften pritschten und baggerten dabei am Freistrand um den Sieg. Der Erlös aus den Startgebühren und dem Verkauf von Speisen und Getränken, die Sponsoren zur Verfügung gestellt hatten, betrug dieses Mal exakt 2004,15 Euro – so steht es auch auf dem symbolischen Scheck, den der Organisator des Turniers, Polizeihauptmeister Nicky Päsch von der Polizeistation Timmendorfer Strand, an die Vorsitzende der Lübeck-Hilfe, Heidi Menorca, überreichte.

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Geld für Kunst- und Ergotherapie sowie Logopädie

Diese freute sich sehr und wusste auch sofort, wofür das Geld verwendet werden kann: „Wir können davon die Kunstherapeutin bezahlen, die mit den Geschwisterkindern der erkrankten Kinder arbeitet. Denen geht es auch oft schlecht, und mit der Kunsttherapeutin können sie ihre Sorgen ,ausmalen.“ Zudem würden Mittel benötigt, um den Einsatz einer Logopädin und einer Ergotherapeutin direkt in der Klinik zu finanzieren.

Bei dem Benefiz-Turnier sind im Laufe der Jahre schon mehr als 35 000 Euro für die Lübeck-Hilfe zusammengekommen. Gewonnen hat in diesem Jahr das Team vom Zentralen Kriminaldauerdienst in Lübeck, gefolgt von den Spielern der Diensthundestaffel Lübeck und denen des Kommissariates 4 (dazu gehört die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift von Kripo und Zoll). Als kleinen Gag hatte Nicky Päsch zudem wieder einen „Arsch“-Pokal für den letzten Platz gestiftet – und den hat denn auch die Polizeistation Timmendorfer Strand bekommen.

Von Sabine Latzel