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Ostholstein Kurioser Abschleppfall auf der A 1
Lokales Ostholstein Kurioser Abschleppfall auf der A 1
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14:52 13.09.2019
Die Polizei hat einen Sprinter auf der A 1 angehalten, der einen anderen abschleppte – der Fahrer des Zugfahrzeugs stand jedoch unter Alkoholeinfluss (Symbolfoto). Quelle: Matthias Balk/dpa
Oldenburg

Folgenreiche Abschlepptour: Ein Gespann bestehend aus zwei Mercedes-Sprintern fiel der Polizei am Donnerstagmittag auf der Autobahn 1 bei Oldenburg auf. Die beiden Wagen fuhren an mehreren Ausfahrten vorbei, anstelle umgehend eine Werkstatt anzusteuern. Die Kontrolle ergab: Der Fahrer war alkoholisiert und nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis.

Polizei untersagte das Weiterfahren

In Höhe Oldenburg zogen die Polizisten das Gespann aus dem Verkehr, überprüften den Fahrer des Zugfahrzeugs und den Mann in dem gezogenen Sprinter. Es stellte sich heraus, dass der 49-jährige Fahrer alkoholisiert war, bei ihm wurde ein vorläufiger Atemalkoholwert von 0,52 Promille festgestellt. Zudem war der Mann aus dem Kreis Schleswig-Flensburg nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis für den 3,5-Tonner, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde ein Verfahren wegen Überschreiten der 0,5-Promille-Grenze eingeleitet und es wird wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Kuriose Fehlentscheidung

Der im abgeschleppten Sprinter sitzende 36-jährige Bekannte des Tatverdächtigen hatte keinen Alkohol getrunken und war sogar im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis für das Zugfahrzeug. „Hätten die Männer vor Fahrtantritt die Wagen getauscht und wären auf direktem Wege zu einer Werkstatt gefahren, wäre die Fahrt nicht so folgenreich ausgegangen“, sagte Gerlach.

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Von ng

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