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Ostholstein Polizeistandorte erhalten
Lokales Ostholstein Polizeistandorte erhalten
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21:10 23.08.2017
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Süsel/Hutzfeld

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) macht sich für einen Erhalt der Polizeistationen in Süsel und Hutzfeld stark. „Mit den Inhalten des Koalitionsvertrages verbinden wir die Erwartung, dass die Zentralisierung und damit der Rückzug der Polizei aus der Fläche endlich ein Ende nimmt“, unterstreichen Landesvorstandsmitglied Thomas Gründemann und Jörn Löwenstrom, Vorsitzender der Regionalgruppe Lübeck-Ostholstein, in einer Mitteilung.

Auch die Beamten auf diesen Dienststellen würden auf die Ankündigungen der neuen Landesregierung vertrauen, so Gründemann. Von einer Auflösung der Stationen sei auch in der Vergangenheit aus guten Gründen Abstand genommen worden: „Sogar der vorherige Innenminister Stefan Studt hat vor der Landtagswahl die Planungen für eine mögliche Auflösung dieser beiden Polizeiposten gestoppt.“

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Die betroffenen Beamten der Stationen bräuchten endlich ein klares Bekenntnis der Politik zum dauerhaften Erhalt ihrer Dienststellen, heißt es weiter von Gründemann. Auch die Bürger in den betreffenden Gemeinden hätten Anspruch auf eine verlässliche Bestandszusage, ergänzt Löwenstrom. Die Hoffnungen der GdP ruhen nun auf Innenstaatssekretär Torsten Geerdts, der am nächsten Montag die Polizeidirektion in Lübeck besuchen wird, um sich über die Zukunft der kleinen Polizeistationen zu informieren.

LN

23.08.2017
23.08.2017
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