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Ostholstein Promis kämpfen sich durch die Wellen
Lokales Ostholstein Promis kämpfen sich durch die Wellen
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22:12 29.06.2018
Ruder-Juniorenweltmeister Tim Ole Naske und SUP-Profi Yuko Sato sprinten mit ihren Boards in die Brandung. Quelle: Fotos: Wolfgang Maxwitat
Scharbeutz

Eine kräftige Brise fegt über die Ostsee, doch die 28-Jährige hält sich wacker auf dem Sportgerät. Bevor das Rennen mit anderen Prominenten wie Lukas Sauer, Prince Alec, Tim Ole Naske und Felix von Jascheroff sowie SUP-Profis gestartet wird, testet die Hamburgerin die Bedingungen. „Das ist ein bisschen fies mit den Wellen“, sagt die Sängerin, die unter anderem Mitglied der Band „Queensberry“ war. Sie war bereits vergangenes Jahr dabei, diesmal hatte sie aber keine Zeit zum Üben. Aber ums Siegen geht’s ihr gar nicht. „Das Wichtigste ist, dass alle Spaß haben. Und egal wer gewinnt, die 3000 Euro Siegprämie geht an den guten Zweck“, sagt Hilbig.

Die bunten Fahnen wehen im Wind, die Sonne scheint, die Wellen brechen sich am Strand. Auf dem Wasser üben Sportler auf ihren Boards. Der SUP World Cup macht Station in Scharbeutz. Auch Ronja Hilbig steht auf ihrem Brett. Die Sängerin macht mit beim Promi-Race.

Kinder sind Sieger

Gewinner des Charity-Rennens werden Kinder aus sozial schwachen Familien sein, die 2019 vom Veranstalter und der Tourismus Agentur Lübecker Bucht nach Scharbeutz – einschließlich einem SUP-Camp mit Sonni Hönscheid – eingeladen werden.

Heute und morgen ist das Areal mit den Profi-Rennen auf dem Wasser jeweils ab 10 Uhr geöffnet. Weitere Infos: www.supworldcup.de

Von einer kleinen Tour auf dem Wasser zurück ist Lukas Sauer, der sich jetzt mit den anderen auf den Start vorbereitet. „Ich freue mich, dabei zu sein“, sagt der Schauspieler („Unter Uns“). Im vergangenen Jahr wurde er mit seinem Team Letzter. „Es lag nicht an mir“, sagt er lachend. Diesmal wollen sie es aber besser machen. Vorjahressieger Prince Alec macht ebenfalls wieder mit und warnt vor der Wendemarke, an der die Athleten nach 250 Metern wieder zurück zum Ufer fahren. „Die Wende ist schwierig“, sagt der Surfer und Musiker. Das Motto von Ruder-Juniorenweltmeister Tim Ole Naske heißt deshalb: „Nicht reinfallen.“

Auch SUP-Weltmeisterin Sonni Hönscheid ist am Start

Während alle auf das Rennen hinfiebern, die vielen Zuschauer sich auf der Seebrücke positionieren, lässt sich Finja (13) bei ihrer Übungsstunde auf dem Wasser nicht beirren. Wie andere SUP-Hobbysportler dreht sie einige Runden auf der Ostsee. „Ich mache das so nebenbei“, erzählt die 13-Jährige aus Dresden, die eigentlich im Kanusport zu Hause ist. Sie mag den Sport, weil er so vielseitig ist. „Ich turne auch gern auf dem Board“, sagt sie.

Einige Meter weiter stehen inzwischen sechs ausgeloste Trios an der Startlinie – die jeweils ersten Teammitglieder warten auf das Signal. Und dann geht’s los, mit ihren Brettern sprinten sie in die Brandung, werfen sich mit dem Bauch auf ihre Boards, stehen auf und setzen ihr Paddel mit aller Kraft gegen den Wellengang ein. Zwischen den Profis wie der dreifachen SUP-Weltmeisterin Sonni Hönscheid: Tim Ole Naske. Verbissen kämpft er gegen den Wellengang an. Nachdem auch die jeweils zweiten Starter den Kurs bewältigt haben, gehen unter anderem Ronja Hilbig, Felix von Jascheroff (

„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“) und Lukas Sauer auf die letzte Runde.

Während SUP-World-Cup-Veranstalter Matthias Neumann mit seiner Mannschaft als Erster ins Ziel kommt, wird Lukas Sauer abgekämpfter aber glücklicher Dritter. „Ich habe gepaddelt wie ein Irrer. Mein Körper war voller Adrenalin“, sagt er total begeistert. Ronja Hilbig paddelt als Letzte ans Ufer. Sie sei bestimmt zehn Mal runtergefallen. Für das nächste Promi-Rennen im kommenden Jahr möchte sie vorher trainieren.

Beke Zill

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