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Ostholstein ROV: Oldenburg fordert Prüfung der Westtrasse
Lokales Ostholstein ROV: Oldenburg fordert Prüfung der Westtrasse
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21:10 08.03.2013
Oldenburg

Die Prüfung einer Oldenburger Westtrasse soll in das Raumordnungsverfahren (ROV) aufgenommen werden. Das hat der städtische Bauausschuss mit den Stimmen von SPD, CDU und FBO gefordert. Lediglich die FDP sprach sich dafür aus, sich ausschließlich für Verbesserungsvorschläge für die Trasse durch das Bruch einzusetzen.

Vor dem Beschluss hatte es allerdings teilweise heftige und kontroverse Diskussionen mit und unter den mehr als 200 Zuschauern gegeben. Um auch den Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich zu äußern, hatte Bauausschuss-Vorsitzender Detlef Ruwoldt (CDU) die Sitzung eigens für fast zwei Stunden unterbrochen. Deutlich wies Bürgermeister Martin Voigt (parteilos) bereits zum Auftakt der Sitzung den Eindruck zurück, die Stadt habe geschlafen und dadurch eine Aufnahme der Westtrasse in den Untersuchungsbereich verpasst. Der Stadt sei damals geraten worden Varianten-Vorschläge zu machen, „die den finanziellen Aufwand nicht so sehr erhöhen“. Außerdem sei damals in Aussicht gestellt worden, „möglichst einen gemeinsamen Vorschlag der Kommunen zu machen“, da nur dieser Aussicht auf Erfolg hätte.

„Jetzt hat es aber andere Äußerungen bezüglich des Kostenrahmens und von Bahnchef Grube gegeben“, gab sich Voigt optimistisch. Eine Erweiterung des Untersuchungskorridors scheint allerdings nur Erfolg haben zu können, wenn sich die Oldenburger auf allen zur Verfügung stehenden Ebenen, vor allem auch politisch, massiv in Kiel für die Ausweitung des Planungskorridors einsetzen. Bislang lehnt die Staatskanzlei eine Westtrasse ab.

„Sollten sich aufgrund der im Verfahren gewonnenen Erkenntnisse weitere Alternativen aufdrängen, können sie ins Verfahren nur einbezogen werden, wenn sie beurteilungsreif sind, also ihre räumlichen Auswirkungen untersucht wurden oder untersucht werden und der Vorhabenträger der Einbeziehung zustimmt oder sie selbst wünscht. Tut der Vorhabenträger das nicht, wird die Landesplanungsbehörde lediglich über die im Verfahren befindlichen Varianten entscheiden“, heißt es aus Kiel.

LN

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