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Ostholstein Betrunkener Radfahrer verliert die Kontrolle über sein E-Bike
Lokales Ostholstein Betrunkener Radfahrer verliert die Kontrolle über sein E-Bike
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11:08 29.08.2019
Alkohol und Fahrradfahren passen nicht gut zusammen. Quelle: Hannes Ewert (HFR)
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Fehmarn

Mit ordentlich Alkohol im Körper war Mittwochabend ein Mann auf der Insel Fehmarn unterwegs – und das mit dem Rad. Laut Polizeisprecher Stefan Muhtz war er im Mummendorfer Weg unterwegs. Dort habe er gegen 18.45 Uhr die Kontrolle über sein Elektrofahrrad verloren.

Alkoholtest lieferte Klarheit

Der 53-Jährige „querte nach links die Fahrbahn, fuhr über den dortigen Bordstein und anschließend in den dortigen Graben. Hier stürzte er und zog sich mehrere Schürfwunden zu“, teilte Muhtz mit. Ein Alkoholtest habe einen vorläufigen Wert von 2,7 Promille ergeben.

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Ein Blick in den Bußgeldkatalog zeigt, dass ab einem Wert von mehr als 1,6 Promille folgende Strafen möglich sind: Drei Punkte in Flensburg, die Anordnung einer MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) sowie eine Geldstrafe.

Strafen für Radfahrer: So viel Euro werden fällig

Halten sich Radfahrer nicht an geltende Verkehrsregeln, kann es teuer werden. Hier ein paar Beispiele:

Verbotswidrig Nutzung des Gehwegs: zehn Euro

Radweg in falsche Richtung benutzen: 20 Euro

Rotlicht missachten: 60 Euro und ein Punkt

Rotlicht länger als eine Sekunde missachten: 100 Euro und ein Punkt

Freihändig fahren: fünf Euro

Falsch herum durch die Einbahnstraße: 20 Euro

Musik hören und so das Gehör beeinträchtigen: zehn Euro

Ohne Licht bei Dunkelheit fahren: 20 Euro

Handy nutzen: 25 Euro

Das Verwarn- oder Bußgelderhöht sich um je fünf Euro, sollte sich durch ein Fehlverhalten eine Behinderung, Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder sogar ein Unfall ergeben.

Von Sebastian Rosenkötter