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Ostholstein Große Scheune brannte komplett nieder
Lokales Ostholstein Große Scheune brannte komplett nieder
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15:16 02.05.2019
Eine ca. 450 Quadratmeter große Scheune stand in Manhagen im Vollbrand. Quelle: Arne Jappe - Digitalfotografie Nyfeler
Manhagen

Großalarm für die Feuerwehren im Amt Lensahn: Im Ortskern von Manhagen brannte Donnerstagmorgen um kurz nach fünf Uhr eine etwa 450 Quadratmeter große Scheune. Die rund 100 Einsatzkräfte konnten verhindern, dass das Feuer auf das benachbarte Wohnhaus übergriff. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Anwohner mussten Fenster und Türen geschlossen halten

Eigentlich wollte Michael Ritter sich auf den Weg zur Arbeit machen. Doch als er morgens aus dem Küchenfenster schaut, sieht er Flammen im Inneren der Scheune. „Kurze Zeit später gab es dann einen lauten Knall und die Scheune stand im Vollbrand. Es ging wahnsinnig schnell“, erzählt Michael Ritter.

Kurz darauf sind die ersten Feuerwehren vor Ort. Doch zu retten gibt es für die Einsatzkräfte nichts mehr: Die Scheune brennt bereits lichterloh. „Wir haben dann die Alarmstufe erhöhen lassen, da wir eine massive Rauchentwicklung hatten“, erklärt Einsatzleiter und Gemeindewehrführer Klaus Seehase. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Eine Gefahrguteinheit aus Oldenburg führte Messungen am Einsatzort durch.

In Manhagen (Kreis Ostholstein) ist am Donnerstagmorgen eine Scheune abgebrannt. Die Ursache ist noch vollkommen unklar.

Immer wieder hörte man kleinere Explosionen, die durch das Eternit-Dach oder gelagerte Gasflaschen ausgelöst wurden. Die Einsatzkräfte konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindern, auch weil der Wind das Feuer vom Haus weghielt. Zwei Drehleitern aus Lensahn und Grömitz unterstützten die Kräfte am Boden. Das Einsatzgebiet wurde weiträumig abgesperrt.

Wasserversorgung war problematisch

Probleme gab es dann mit der Wasserversorgung. Der erste Teich war schnell leer und so musste aus etwa 400 Metern Entfernung weiteres Löschwasser aus dem Dorfteich gepumpt werden. So waren die Drehleitern minutenlang ohne Wasser und konnten nicht agieren. In der Scheune waren laut Michael Ritter Baumaschinen, Hausrat, Möbel und Stroh gelagert. Auch eine Werkstatt befand sich in dem Gebäude.

Nun nicht mehr, denn um an die noch vorhandenen Glutnester heran zu kommen, wurde ein Bagger vom THW angefordert. „Nur so können wir die Scheune einreißen und das Feuer löschen“, erklärt Seehase.

Ermittlungen zur Brandursache laufen

Die Kriminalpolizei nahm noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen auf. Brandursache und Schadenshöhe sind noch unklar. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben „in alle Richtungen“, schließt bisher weder Brandstiftung noch einen technischen Defekt aus. Etwaige Zeugenhinweise nimmt die Kripo Oldenburg entgegen: Telefon 043 61/10 550.

Arne Jappe/RND/pat

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