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Ostholstein So leuchtet das Timmendorfer Meer im Strandpark
Lokales Ostholstein So leuchtet das Timmendorfer Meer im Strandpark
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17:42 26.10.2019
Auch das Alte Rathaus in Timmendorfer Strand wird angestrahlt – und passend zum Lichtermeer ist an diesem Wochenende ein Oktopus zu sehen. Quelle: 54° / John Garve
Timmendorfer Strand

„Guck mal, im Baum hängen Quallen!“ Diesen Ausruf ihrer Kinder werden Eltern am Wochenende vermutlich öfter hören – wenn sie mit den Kleinen bei Einbruch der Dunkelheit den Timmendorfer Strandpark besuchen. Denn dort treiben sich allerlei geheimnisvoll leuchtende Unterwasser-Wesen herum – ein Lichtermeer, von den Mitarbeitern der Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH (TSNT) liebevoll gestaltet.

Quallen, Riesen-Muscheln und ein Nebelfass

Timmendorfer Strand beteiligt sich schon zum vierten Mal an der herbstlichen Licht-Aktion an der Küste, zum ersten Mal allerdings in Eigenregie, ohne Hilfe einer Agentur. „Wir wollten das in diesem Jahr selbst machen“, sagt Tourismuschef Joachim Nitz, „natürlich mit Unterstützung von unseren Technikern.“ Also sammelten die TSNT-Leute, allen voran Jana Thomsen, Ideen und bastelten los – und was dabei herausgekommen ist, ist bis Sonntag, 27. Oktober, im Strandpark zu sehen.

Eintauchen in eine andere Welt sollen die Besucher des Timmendorfer Strandparks am Wochenende – und das geht im hübschen, geheimnisvollen Lichtermeer tatsächlich sehr gut.

Die Quallen im Baum bestehen aus Lampenschirmen mit Fäden aus Duschvorhängen und LED-Leuchten, erklärt Jana Thomsen: „Es sind natürlich nette TSNT-Quallen, keine Feuerquallen.“ Blaue und türkisfarbene Lampions hängen ebenfalls im Park, sie symbolisieren Wasserblasen. Aus Kinder-Sandkisten wurden Riesen-Muscheln mit strahlenden „Perlen“ im Inneren. Unauffällig wirkt zunächst das Nebelfass – doch schlägt der Besucher mit der Hand dagegen, wechselt die Leuchtfarbe, und ein Nebelring steigt auf.

Weiße Stelzenläufer schweben durch den Strandpark

Auf eine Leinwand werden die Bewegungen der Besucher zeitverzögert projiziert, hinter Segeln können sie Schattenspiele veranstalten. „Unsere Gäste sollen nicht nur gucken, sondern mitmachen“, erklärt der Tourismuschef. Auf einer weiteren Leinwand schwappt eine große Welle aus Licht umher, glitzernde Kissenhüllen sollen wie Regenbogen-Fische wirken, und von unten angestrahlte Regenschirme stehen für schirmförmige Quallen. Zudem finden sich glänzende Seepferdchen aus fluoreszierendem Material und ein Fisch-Schwarm aus Drahtgestell, Lichterketten und Organza-Stoff. Das Ganze wird von Wasser- und Meeresgeräuschen untermalt.

Als Blickfang schlechthin erwiesen sich beim Auftakt am Freitag die Stelzenläufer, gewaltige weiße Wesen mit aufblasbaren Seepferdchen und Fischen an ihrer Seite, die durch den Park und über die Seebrücke zu schweben schienen. Um den Seepferdchen-Brunnen – ausstaffiert mit Bojen, Fischernetzen und einem halb versunkenen Schiffchen – gruppieren sich die Gastronomen, die mit einer breiten Palette an Speis und Trank für Stärkung sorgen:

Einen schönen Abschluss – oder Auftakt, je nach Ausgangspunkt – können die Besucher am beziehungsweise auf dem Alten Rathaus am Timmendorfer Platz entdecken: Auf dessen Fassade werden verschiedene Licht-Effekte projiziert, unter anderem schwimmt dort ein Oktopus entlang. Die Beleuchtung der Bäume im Strandpark, der Trinkkurhalle und teilweise auch des Alten Rathauses bleibt bis Ende Februar, das Lichtermeer ist aber nur an diesem Wochenende zu sehen.

Von Sabine Latzel

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