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Ostholstein Wincent Weiss im Konzert-Check: Der Kumpeltyp zum Anfassen
Lokales Ostholstein Wincent Weiss im Konzert-Check: Der Kumpeltyp zum Anfassen
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11:05 16.08.2019
Der nahbare Popstar: Beim Konzert in Heiligenhafen interagierte Wincent Weiss viel mit seinem Publikum. Quelle: Saskia Bücker
Heiligenhafen

Kreisch-Alarm am Strand von Heiligenhafen: Wincent Weiss war zu Besuch. Das Gesangstalent hat Mikro und Gitarre in die Hand genommen und seinen Fans am Donnerstag einen stimmungsvollen Abend auf großer Bühne direkt am Strand beschert. Damit eröffnete er die Reihe „Stars at the Beach“, die an diesem Wochenende mit weiteren musikalischen Größen wie Revolverheld und Mark Forster aufwartet. Hier noch einmal ein paar Eindrücke vom Wincent Weiss-Konzert zum Nachlesen.

Wetterfest: Erst nieselte es nur. Dann setzte der Platzregen ein. Der Beginn des Konzerts von Popstar Wincent Weiss, ein Open-Air am Strand von Heiligenhafen, war wettertechnisch eine Katastrophe. Das war aber kein Argument für die Fans der Musikgröße, zuhause zu bleiben. „Das bisschen Regen kann uns nichts anhaben“, sagte auch Wincent Weiss zu Beginn seiner Show. „Sich bei so einem Wetter hinzustellen und uns bis zum Ende zuzuhören – vielen, vielen Dank dafür.“

Local Hero: Ein Konzert im Norden ist für Wincent Weiss und Publikum etwas Besonderes. Denn der 26-Jährige ist in Ostholstein aufgewachsen, in Eutin und Ahrensbök zur Schule gegangen. Kein Wunder also, dass in erster Reihe vor der Bühne viele Freunde und Bekannte von früher standen. Das fiel auch dem Sänger auf, der sich über vertraute Gesichter im Publikum freute: „Ich sehe schon das Küsschen von den Ultras aus Eutin“, sagte er zu Beginn der Show. Auch Familienmitglieder, Großmutter, Mutter und Schwester, standen in der Menge.

Popstar zum Anfassen: Wincent Weiss ist keiner dieser Musiker, die zwei Stunden vor einem fest montierten Mikro stehen bleiben. Er bleibt ständig in Bewegung, springt über die Bühne – und verlässt sie immer wieder, um mit seinen Fans ins Gespräch zu kommen, Autogramme zu geben, sie zu umarmen. Zu seiner Norden-Hymne „Frische Luft“ ließ er sich rückwärts in die Menge fallen und vom Publikum auf Händen tragen. Und beim Laufen durch die Menge, um jemandem zum Geburtstag zu gratulieren, schaffte er es trotz Show im Nacken noch, sich humorvoll dafür zu entschuldigen, jemandem auf den Fuß getreten zu sein.

Der Musiker aus Ostholstein ist inzwischen auf der ganzen Welt unterwegs – und doch zieht es ihn zurück in den Norden. Beim Konzert in Heiligenhafen ließen er und seine Fans sich vom Regen nicht stören.

Ohrwurm-Songs: In seinen Songs erzählt Wincent Weiss Anekdoten aus seinem Leben. Es geht viel um Liebe und Freundschaft, zum Beispiel um die Trennung von seiner Freundin. Live hat er mit seiner soundstarken Band für seine Fans auch immer ein Medley mit gecoverten Partysongs zum Mitsingen im Gepäck: Bei Modern Talkings „Cheri, cheri Lady“ und „All the single ladies“ von Beyoncé schraubte er seine Stimme in ungewohnte Höhen.

Gänsehaut-Momente: Höhepunkte gab es viele. Zum Beispiel den Song „Musik sein“, mit dem alles anfing, wie Weiss erzählte. Vor drei Jahren sang er sich damit nach ganz oben in die deutschsprachige Pop-Szene. Das Publikum in Heiligenhafen sang dazu besonders laut mit und jubelte. Besonders emotional wurde es bei „Nur einen Herzschlag entfernt“. Das Lied widmete er seiner im Publikum stehenden kleinen Schwester, die der Küstenjunge auf Tour immer schmerzlich vermisst. „Ich liebe dich, du bist die Beste“, sagte er.

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Treue Fans: Einige Konzert-Besucher standen schon morgens um halb 7 am Einlass, um die besten Plätze direkt vor der Bühne zu ergattern. Als das Gelände freigegeben wurde, stürmten sie so schnell wie möglich nach vorne. Viele kamen aus Ostholstein und Umgebung, viele aber auch von weiter weg, zum Beispiel aus München, Dortmund und Berlin. Auch der Regen konnte ihnen nichts anhaben, die meisten hatten sich einen Regenponcho übergeworfen. Nicht nur Teenies schwärmten in der Menge, auch viele Familien genossen den Abend am Wasser mit Wincent Weiss. „Total authentisch“, „sympathischer Typ“, „wirklich schöne Musik“ – so lautete das Fazit vieler Besucher.

Von Saskia Bücker

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