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Ostholstein Lions und Rotarier spenden für „Wolkanien“
Lokales Ostholstein Lions und Rotarier spenden für „Wolkanien“
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13:05 26.09.2018
Lions und Rotarier Neustadt spenden für das Kinderzentrum Pelzerhaken (v. l.): Pflegedienstleiterin Andrea Mischko, Ergotherapeutin Ann-Christin Smiatek, Lions-Präsident Ralf Hübner, Diplom-Psychologin Dr. Kathrin Mikan und Rotary-Präsident Axel Semrau.
Lions und Rotarier Neustadt spenden für das Kinderzentrum Pelzerhaken (v. l.): Pflegedienstleiterin Andrea Mischko, Ergotherapeutin Ann-Christin Smiatek, Lions-Präsident Ralf Hübner, Diplom-Psychologin Dr. Kathrin Mikan und Rotary-Präsident Axel Semrau. Quelle: MARKUS BILLHARDT
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Pelzerhaken

Damit Kinder und Jugendliche Aggressionen abbauen und zur Ruhe kommen können, hat die Station „Fuchsbau“ im Kinderzentrum Pelzerhaken einen Krisen-Interventionsraum. Bis Ende 2019 ist eine Umgestaltung geplant. Das Projekt unterstützen der Rotary Club Neustadt-Ostsee und der Lions Club Neustadt mit einer Spende in Höhe von 7925 Euro.

Die Summe kam bei einem gemeinsamen Golfturnier zusammen, das vor rund zweieinhalb Wochen auf dem Golfplatz in Grömitz ausgetragen wurde. „Es ist nicht selbstverständlich, dass zwei Service-Clubs freundschaftlich so eine Veranstaltung organisieren“, betont Ralf Hübner, Präsident der Lions. Axel Semrau, Präsident der Rotarier, ergänzt: „Es war auch kein Problem, uns zu einigen, für welchen guten Zweck wir das Turnier austragen werden.“

„Die Spende hilft uns maßgeblich weiter. Dadurch haben wir Handlungsspielraum und können den Raum so einrichten, wie wir uns das vorstellen“, sagt Pflegedienstleiterin Andrea Mischko. Rund 20 000 Euro koste die Innenausstattung von einer Firma, die sich auf solche Räume spezialisiert hat. „Bisher ist er wirklich in einem eher schrecklichen Zustand“, sagt auch Diplom-Psychologin Dr. Kathrin Mikan.

Statt Time-Out-Raum soll das Zimmer später „Wolkanien“ heißen. Der Name sei angelehnt an die Begriffe Wolke und Vulkan, erklärt Mikan. Die verhaltensauffälligen Kinder im schulpflichtigen Alter, die im „Fuchsbau“ betreut werden, sollen sich dort wie auf eine Wolke weich fallen lassen oder wie ein Vulkan ausbrechen können.

Markus Billhardt